Sport
13.08.2018

Die besten Bilder der "kleinen Olympischen Spiele"

Die Multisport-EM ist vorbei - mit den besten Bildern aus Berlin und Glasgow blicken wir zurück.

Mit den ersten geballten Kontinentalmeisterschaften ist Europa anderen Erdteilen nachgezogen. Über elf Tage bis Sonntag ermittelten europäische Sport-Asse in insgesamt 187 Entscheidungen bzw. sieben Sportarten ihre Besten. Schauplätze waren Schottland mit dem Schwerpunkt in Glasgow sowie Berlin - zwei Städte mit einer Luftlinien-Entfernung von rund 1.200 Kilometern.

Die Zuschauer vor Ort nahmen die Veranstaltung sehr gut an. Die Stadien, Hallen und Freiluft-Events waren meist gut besucht, die TV-Macher waren über die Einschaltziffern glücklich. Der Erfolg ist aufgrund der kurzen Vorlaufzeit durchaus gegeben. Wegen terminlicher Festlegungen und diverser Verträge konnten wohl nicht alle interessierten Verbände an der Event-Premiere teilnehmen. Bei der nächsten Multisport-EM im Jahr 2022 könnte es in der Entwicklung durchaus um zumindest einen Schritt weitergehen.

Die besten Bilder der Multisport-EM

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Armand Duplantis - ein Name, den man sich merken sollte. Der 18-Jährige sorgte mit U20-Weltrekord für eine der EM-Sensationen und holte Gold im Stabhochsprung.

Über die Hürde und ab ins Wasser - der Hindernislauf ist eine ganz spezielle Herausforderung. Die Wettkämpfe in Berlin waren davon keine Ausnahme.

Herausragende Haltungsnoten - die dürften Piotr Lisek im Stabhochsprung aber eher unwichtig gewesen sein: Um fünf Zentimeter verpasste er Bronze.

Willkommene Abkühlung im Marathon - um der glühenden Hitze entgegenzuwirken, wurden die Athletinnen und Athleten zwischenzeitlich "bewässert".

Khaddi Sagnia im Sand - im Weitsprung-Finale gab die Athletin aus Schweden alles, am Ende reichte es mit 23 Zentimetern Rückstand auf Bronze nur zu Rang sieben.

Das Berliner Olympiastadion erwies sich für die Europameisterschaften als beeindruckende Kulisse - ob wie hier beim Dreisprung oder bei einer der zahlreichen anderen Disziplinen.

Gib mir Fünf: Der französisch-algerische Läufer Mahiedine Makhissi-Benabbad eroberte in Berlin seinen fünften EM-Titel - zum vierten Mal Gold im 3000-Meter-Hindernislauf.

Auf dem Weg zu seiner fünften Goldenen ließ Makhissi-Benabbad nicht nur Hindernisse und Wassergräben, sondern auch seine Konkurrenten mühelos hinter sich.

Volle Konzentration: Pamela Dutkiewicz vor dem Start ins Hürdenlauf-Semifinale. Nach dem Finaleinzug reichte es für die Deutsche vor heimischem Publikum zur Silbernen.

König Arthur: Beim Zehnkampf-Europameister Arthur Abele brachen nach dem Triumph in der Heimat alle Dämme. Der "König der Athleten" bekam auch gleich seine Krone.

Nicht nur in Berlin, auch in Glasgow wurde um Medaillen gerittert: Die BMX-Biker sorgten schon in den Qualifikationsläufen für beeindruckende Szenen.

Miriam Welte eroberte im 500-Meter-Zeitfahren Bronze - ein emotionaler Moment, erlitt doch ihre Teamkollegin Christina Vogel vor wenigen Wochen bei einem Sturz schwerste Verletzungen.

Auch Gymnastik stand in Glasgow auf dem Programm: Für die Schwedin Jessica Casltes war schon der Finaleinzug ein Erfolg, dort belegte sie Platz sieben.

Vier Goldmedaillen holte Adam Peaty in Glasgow: Über 50 und 100 Meter Brust war er solo erfolgreich, dazu gab es noch zwei EM-Titel mit dem Team.

Auch Synchronschwimmen war in Glasgow vertreten. Für das griechische Team verpasste die Medaillenränge knapp, am Ende wurde es Platz vier.

Irina Alkeseeva war Teil des russischen Teams, das im Gymnastik-Bewerb in Glasgow die Goldmedaille eroberte - und zum Gesamtsieg Russlands im Medaillenspiegel beitrug.