Julian Baumgartlinger (re.) und seine Leverkusener wollen den Bayern (Thomas Müller) ein Beinchen stellen.

© EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Sport
12/19/2020

Spitzenspiel in Leverkusen, Bayern gierig auf Tabellenspitze

"Wir haben in der letzten Saison bewiesen, dass wir die Bayern schlagen können", sagt Julian Baumgartlinger.

Leverkusen kann als Tabellenführer überwintern: Nach zwölf Runden ist die einstige graue Maus der Liga als einziges Team noch ungeschlagen. Meister Bayern München muss am Samstag nach Leverkusen. Die Mannschaft der österreichischen Teamspieler Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic hat in der Europa League bei Slavia Prag am 29. Oktober die einzige Niederlage der Saison kassiert.

Baumgartlingers Einschätzung: „Wir haben in der letzten Saison bewiesen, dass wir die Bayern schlagen können. Aber es braucht eine Top-Leistung gegen die beste Klubmannschaft.“ Richtungsweisend sei das Spiel nach einem Drittel der Saison aber noch nicht.

Die großen Ehrungen von Robert Lewandowski als neuer Weltfußballer und Manuel Neuer als Welttorhüter beflügeln den deutschen Rekordchampion für den spektakulären Abschluss des Triplejahres. "Ich hoffe, dass dieser Abend noch das eine oder andere frei setzt, dass wir alles herausholen, was in uns steckt", sagte Bayern-Trainer Hansi Flick am Tag vor dem Spitzenspiel. "Es wäre die Kirsche auf der Sahnetorte, wenn wir die drei Punkte holen würden."

Im finalen Akt eines sportlich grandiosen Jahres wollen die Münchner die Kräfteverhältnisse im deutschen Fußball klarstellen. "Ich hoffe, dass wir die Positionen in der Tabelle wechseln und wieder auf den ersten Platz springen", sagte Lewandowski. "Wir sind immer noch im Siegermodus und wollen in diesem Modus bleiben."

Für das Selbstverständnis der im Cup und Champions League in dieser Saison erfolgreichen Super-Bayern gehört eben das Überwintern auf Rang eins der Bundesliga zum Selbstverständnis. "Es ist noch mal ein kleines Finale", heizte Kapitän Neuer vor dem Duell am Rhein ein. Die Gastgeber wollen dabei weiter gegen das im Sommer wieder schmerzhaft erlebte "Vizekusen"-Image ankämpfen. Da feierten die Bayern im Cup-Endspiel einen 4:2-Erfolg gegen die Werkself. 

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