Lleyton Hewitt ist australischer Daviscup-Kapitän.

© EPA/JULIAN SMITH

Daviscup
03/03/2016

Hewitt nominiert sich selbst nach

Lleyton Hewitt gibt sein Debüt als australischer Daviscup-Kapitän. Und stellt sich als Ersatzspieler auf.

Zum Auftakt der Davis-Cup-Weltgruppe kommt Andy Murray am Freitag beim Heimduell des Titelverteidigers Großbritannien mit Japan aus der "Babypause" auf die Tennisbühne zurück. Sein letztes Match hatte der Schotte Ende Jänner im Australian-Open-Finale gespielt, am 7. Februar kam seine Tochter Sophia zur Welt. Besondere Aufmerksamkeit erhält aber auch in Melbourne die Begegnung Australien gegen USA.

Da gibt Lleyton Hewitt sein Debüt als Davis-Cup-Kapitän, nachdem er im Jänner bei den Australian Open seine aktive Karriere eigentlich beendete hatte. Allerdings stellte sich der 35-Jährige gegen den Rekordsieger als Ersatzspieler auf. Grund dafür ist der grippe-bedingte Ausfall von Nick Kyrgios. Sollte es keine weiteren Ausfälle geben, ist ein Einsatz Hewitts allerdings unwahrscheinlich.

Bei der Auslosung wurde einmal das verbliebene Trio Bernard Tomic, Samuel Groth und John Peers gesetzt. Letzterer wird im Kooyong Lawn Tennis Club auf Rasen mit Groth für das Doppel gegen die Zwillinge Bob und Mike Bryan erwartet. Sonst spielen für die USA John Isner und Jack Sock. "Wir werden sehen, wie es läuft", sagte Hewitt und ließ offen, ob er vielleicht am Sonntag möglicherweise selbst zum Schläger greift

Babyfreuden

Murray wird in Birmingham zu bewundern sein. Im ersten Duell mit den Japanern seit 1931 werden die Briten trachten, nicht als zehnter Titelverteidiger seit 1972 in der ersten Runde zu scheitern. Ein Aufstieg würde hingegen das dritte Viertelfinale von Murray und Co. en suite bedeuten. Der wäre am liebsten rund um die Uhr bei seiner Familie. "Wenn ich mehr als einen Tag von meiner Tochter weg bin, geht es mir schlecht", sagte Murray.

Der eine Woche jüngere Novak Djokovic steht in Serbiens Team für das Heim-Duell mit Kasachstan in Belgrad. Wie in Birmingham wird in der Halle auf Hartplatz gespielt. Der "Djoker" hatte in der vergangenen Woche in Dubai wegen einer Augeninfektion im Viertelfinale aufgeben müssen. "Ich bin optimistisch, dass ich spielen kann", ließ der 28-Jährige nun wissen und wurde auch für das Eröffnungseinzel genannt.

Schweiz ohne Federer und Wawrinka

Die Schweiz tritt in Pesaro ohne Roger Federer und Stan Wawrinka gegen Italien auf Sand an, Polen empfängt in Gdansk auf Hartplatz Argentinien. Frankreich trägt seine Heimpartie gegen Kanada auf Sand auf der Antillen-Insel Guadeloupe aus, verzichtet also auf einen echten Heimvorteil. Mit Jo-Wilfried Tsonga, Richard Gasquet, Gael Monfils und Gilles Simon stehen allerdings alle nominierten französischen Spieler in den Top 20.

Letztlich steht Deutschland in Hannover auf Hartplatz im 15. Kräftemessen mit Tschechien vor einer schwierigen Aufgabe. Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev wurden bei den Heimischen für die Einzel aufgestellt. Belgien hat für die Begegnung mit Kroatien in Lüttich Sand als Unterlage gewählt, die bisher einzige Begegnung zwischen diesen beiden Nationen hatten die Kroaten 2004 in Rijeka 3:2 gewonnen.

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