Das Ringen um WM-Gold

Die besten Schnappschüsse verdrehter und ineinander verkeilter Körper von der WM der Ringer in Istanbul.

Zurzeit finden in der türkischen Metropole Istanbul die Weltmeisterschaften im Ringen statt und ... ... das Geschehen im Freistil und auch der zweiten Variante, Griechisch-Römisch, ... ... bietet beste Unterhaltung. Gerungen wird schon seit jeher und ... ... die Sportart ist seit 1896 auch fixer Bestandteil der Olympischen Spiele der Neuzeit. Seit Olympia 2004 ... ... ringen auch Frauen ... ... auf der höchsten Ebene des Sports. Nicht zu verwechseln ist die traditionsreiche Sportart Ringen freilich mit ... ... dem "Wrestling" oder "Catchen" US-amerikanischer Prägung. Dieser Ringer wird nicht von seinem Gegner durch die Luft gewirbelt, sondern freut sich einfach über den gewonnenen Kampf. Freistil und Griechisch-Römisch unterscheiden sich dadurch, dass ... ... im Freistil der ganze Körper als Angriffsfläche dient. Bei der klassischen Variante darf nur oberhalb der Gürtellinie angegriffen werden. Verboten sind Schläge, Tritte, Stöße und ... ... natürlich auch das Würgen des Gegners. Das Ziel des Sports ist immer, den Gegner gleichzeitig ... ... mit beiden Schultern auf den Boden zu bringen. Das Ringen ist weit verbreitet und hat viele, sich je nach Land voneinander unterscheidende, "Verwandte". Auch das ... ... türkische Öl-Ringen oder das japanische Sumo-Ringen zählen dazu. In Österreich gibt es die traditionelle Form des Ranggelns, die grundsätzlich dem Schwingen der Eidgenossen aus der Schweiz entspricht. Weitere Formen des Ringens um Anerkennung und Respekt gibt es in China (Shuaijiao), in Afghanistan und im Iran (Koshti), in Korea (Ssireum), in der Mongolei (Boke), ... ... in Island (Glima), auf den Kanaren (Lucha Canaria) und Sardinien (Istrumpa). Man sieht, der faire Zweikampf ohne Hilfsmittel ... ... ist eine globale Angelegenheit. Wer sich in Istanbul wacker hält, darf sich auch Hoffnungen für Olympia 2012 in London machen.
(KURIER.at / jom) Erstellt am
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