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Sport
08/03/2012

Dabei sein ist alles: Die Olympia-Exoten

Medaillen und Rekorde sind wichtig. Wichtiger ist Olympia aber als Treffpunkt der Kulturen, Religionen und Hautfarben.

Eric Moussambani ist wieder bei den Olympischen Spielen – als Schwimmtrainer der Nationalmannschaft von Äquatorialguinea. Allerdings hat das nationale olympische Komitee keinen Schwimmer nach London geschickt.

Vor 12 Jahren hatten die Zuschauer noch Angst, dass Moussambani im Schwimmbecken ertrinken könnte. Jetzt sorgen andere Sportler für die Würze im olympischen Hochleistungsbrei. Sie sind die Starter, für die das Dabeisein tatsächlich alles ist. Menschen, die unter dem Etikett Exoten bewundert und belächelt werden.

Völkerverständigung

Sie sind aber auch der Reiz, der die Olympischen Spiele ausmacht. Sie sind die schönen Gesichter unter den Ringen. Sie sind unter anderen – oder vor allem – das, was ein Milliardenkonzern unter Völkerverständigung verkaufen will.

Die Organisatoren müssen daher aber auch etliche kulturelle und religiöse Bedürfnisse befriedigen. So wurden etwa 200 Seelsorger aus neun Religionen angestellt: Christen, Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten, Sikhs und selbst Anhänger des Jainismus, Zoroastrismus und der Bahai-Religion finden Stätten für Gebet, Meditation und Rast.

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