Sport
09/17/2012

Christoph Nagler neuer Kapitän bei Klosterneuburg

Die Dukes Klosterneuburg gehen nicht nur erstmals seit 22 Jahren als Titelverteidiger in eine Basketball-Saison, sondern auch mit einem neuen Kapitän.

Coach Werner Sallomon hat am Montag in einem Pressegespräch in Wien den 28-jährigen Christoph Nagler als Nachfolger von Damir Hamidovic präsentiert. Letzterer hat mit 40 den verdienten "spitzensportlichen Ruhestand" angetreten.

Mit der Qualifikation zur EuroChallenge und dem Supercup warten auf die Niederösterreicher schon vor dem Bundesliga-Start am ersten Oktober-Wochenende zwei Herausforderungen. Gegen Apollon Limassol aus Zypern geben die Dukes am Dienstag kommender Woche (19.30 Uhr) nach 14 Jahren ihr Comeback auf der Europacup-Bühne. Das Rückspiel steigt eine Woche später auf der Insel im östlichen Mittelmeer. Dazwischen (Sonntag, 30. September) dürfen die Niederösterreicher gegen Cupsieger Swans Gmunden erstmals um den heimischen Supercup fighten. Der Spielbeginn ist mit 13.00 Uhr ungewöhnlich, jedoch mit dem anschließenden Abflug der Klosterneuburger nach Zypern begründet.

Der Titelverteidiger geht mit praktisch unveränderter Mannschaft in die kommende Saison. Neu an Bord ist lediglich Kevin Payton (25), der Sohn der Klosterneuburg-Legende Charles Payton. Er habe "reibungslos" ins Team gefunden, sagte der Flügelspieler am Montag.

Sallomon ("Ich war noch nie überheblich") betonte, in der ersten Meisterschaftsphase neuerlich die "Top 6" anzupeilen. Danach wollten sich die Dukes "so weit wie möglich im Vorfeld platzieren". In der EuroChallenge sei der Aufstieg in die Gruppenphase das Ziel, wo ab 6. November mit BCM Gravelines und Sluc Nancy zwei französische Vertreter sowie mit Minsk-2006 der weißrussische Meister warten würden. Die Klosterneuburger müssten in diesem Fall in eine andere Halle - vermutlich ins Multiversum Schwechat - ausweichen, weil das Happyland nicht den internationalen Bestimmungen entspricht.

Auf den Supercup sind die Niederösterreicher ebenfalls aus. Sallomon erwartet gegen Gmunden beim ersten Wiedersehen seit der alles entscheidenden vierten Begegnung um die Meisterschaft 2012 ein "heißes, rasantes Spiel" zur "Brunch-Zeit".

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