Charity-Spiel statt NBA-Camp

Nach der Absage der Vorbereitungs-Camps für die NBA spielten einige Profis in Philadelphia für einen guten Zweck.

Vergangenes Wochenende sollten eigentlich die Vorbereitungs-Camps für die kommende NBA-Saison beginnen. Der Streit zwischen Spielern und Liga, der sogenannte Lock Out, führte aber zu einer Verzögerung im Spielbetrieb. Im schlimmsten Fall kann es zu einem kompletten Ausfall der Saison kommen. Um dennoch in Form zu bleiben ... ... traf sich am Sonntag in Philadelphia ein Teil der NBA-Elite zu einem Charity-Spiel, dem "Battle of I-95", benannt nach einer Autobahn, die die gesamte US-Ostküste, von Miami bis hinauf an die kanadische Grenze verbindet. Stars wie Carmelo Anthony (r.) von den New York Knicks, und LeBron James (l.) von Miami Heat trafen als Melo-Allstars ... ... auf das von Hakim Warrick (l.) angeführte Team Philly, das nur aus Spielern, die in Philadelphia, der Stadt der brüderlichen Liebe, geboren sind, zusammengesetzt war. Philadelphia und das lokale NBA-Team, die 76ers, haben eine lange Basketball-Tradition. Die Stadt hat unter anderem die zwei Legenden Wilt Chamberlain und Kobe Bryant hervorgebracht. Kyle Lowry (r.) von den Houston Rockets ist einer der aufstrebenden Jungstars aus der historischen Stadt, in der die Vereinigten Staaten geboren wurden. In einer nur 8000 Zuschauer fassenden Halle der PennState-Universität zeigten die Stars, dass sie trotz des Lock Outs noch immer Spaß an der Sache haben. Hakim Warrick und Chris Paul (r.), Point Guard von den New Orleans Hornets kämpfen hier um einen Ball. Auch ... ... Donté Greene von den Sacramanto Kings hat den Slam Dunk ebensowenig verlernt ... ... wie Superstar LeBron James. Den Zusehern in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Halle bot sich ein richtiges Spektakel, ... ... in dem sich beide Teams nichts schenkten. Auch Spieler wie Mark Tyndale (r.), die keinen Profivertrag in der NBA haben, spickten die Mannschaften. Trotz seiner 43 Punkte und 23 Rebounds verlor das Team rund um LeBron James ... ... gegen die vom Publikum stark unterstützten Lokalmatadore mit 122 - 131. Auch wenn es sich nur um ein Wohltätigkeits-Match gehandelt hat, ließ die teilweise dargebotene Show die Zuschauer ... ... nach dem Spiel auf eine rasche Einigung im Streit um die Spielerverträge hoffen, damit der orangenfarbene Ball bald wieder von den baumlangen Superstars übers Parkett gejagt wird.

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(KURIER.at / Florian Bauer) Erstellt am
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