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Sport
08/04/2012

Briten nach weiteren Siegen beste Rudernation

Großbritannien hat sich zum Abschluss der Olympischen Ruderbewerbe noch zwei Mal Gold gesichert und ist damit zur erfolgreichsten Nation der Wettkämpfe am Dorney Lake geworden.

Sowohl der Vierer ohne der Männer als auch der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen waren nicht zu schlagen. Dazu kam noch Silber im Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer, den Dänemark für sich entschied.

Der Vierer brachte den Gastgebern den erhofften Sieg. Zum vierten Mal in Folge sicherten sich die Briten bei Olympia den Sieg in der Bootsklasse, hatten aber hart gegen die Erzrivalen aus Australien zu kämpfen, die mehrfach attackierten, an den Favoriten aber letztlich nicht vorbeikamen. Der Australier Drew Ginn hätte im Fall eines Sieges als erster Ruderer seines Landes bei vier Olympischen Spielen Gold gewonnen. Nach Siegen in Atlanta, Athen und Peking reichte es diesmal für den 37-Jährigen immerhin zu Silber. Stattdessen wird der Brite Alex Gregory seinen Sohn demnächst mit der Goldenen in die Schule schicken, wie er gleich nach dem Rennen ankündigte.

Im leichten Doppel-Zweier der Damen fuhren die Britinnen einen sicheren Sieg ein. Schon früh im Rennen setzten sich Katherine Copeland und Sophie Hosking Schlag für Schlag von der Konkurrenz ab und sicherten sich Gold vor China und Griechenland.

Das selbe Ziel hatten eigentlich Zac Purchase und Mark Hunter. Die favorisierten Briten hatten aber gleich zu Beginn im Leichtgewichts-Doppelzweier mit einem Materialdefekt zu kämpfen, weshalb das Feld wieder zurück an den Start geschickt wurde. Beim zweiten Versuch klappte alles und die Briten lagen lange Zeit in Führung, ehe die Dänen Mads Rasmussen/Rasmus Quist in einem dramatischen Duell doch noch das fünfte Ruder-Gold für die Gastgeber verhinderten. Für Dänemark war es bei den Spielen in London der erste Titel überhaupt.

Ganz am Ende konnte auch Tschechien noch jubeln. Weltmeisterin Miroslava Knapkova hielt die Konkurrenz im Einer sicher auf Distanz und hatte im Ziel drei Sekunden Vorsprung auf Fie Udby Erichsen, die das zweite Edelmetall für Dänemark am Samstag erruderte.

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