A police officer holds vials of blood-booster EPO and related drugs in the headquarters of Austria's special anti doping police task force in Vienna in this March 27, 2009 file photo. Forget anabolic steroids in easy-to-swallow tablets, or EPO in clean syringes. Ancient Olympic dopers got their pre-Games hormone boost from chewing on raw animal testicles. The problem of some Olympic competitors taking potions, medicines and supplements to boost performance is as old as the Games themselves. REUTERS/Leonhard Foeger (AUSTRIA

© Reuters/LEONHARD FOEGER

Bericht
08/03/2013

Jahrelange Doping-Förderung in Deutschland

Spätestens seit Beginn der 1970er Jahre sollen Sportler systematisch und organisiert gedopt worden sein.

Bei der Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit im Westen Deutschlands sind weitere Details bekannt geworden. Unter anderem seien schon in den 1970er-Jahren Anabolika an Minderjährige verabreicht worden, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Ferner sei bereits Ende der 80er-Jahre mit Forschungen zur Wirkungsweise des Blutdopingmittels EPO begonnen worden.

Das Blatt bezieht sich auf Ergebnisse der Studie einer Forschergruppe der Berliner Humboldt Universität. Der Abschlussbericht der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) 2008 initiierten Arbeit ist bisher noch nicht veröffentlicht worden. Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und der DOSB hatten Datenschutzbedenken als Grund genannt.

Erste Ergebnisse der historischen Studie waren schon vor knapp zwei Jahren bekannt geworden. Damals waren schon "staatlich subventionierte Anabolika-Forschungen" festgestellt worden. Diese seien nach 1970 in Freiburg beim umstrittenen Sportmediziner Joseph Keul "konzentriert" worden.

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