Der Weg stimmt: Beate Schrott darf nach Peking und nach Rio de Janeiro.

© KURIER/Stefan Sigwarth

LEICHTATHLETIK
07/21/2015

Beate Schrott löst das WM-Ticket

Die Niederösterreicherin bleibt in Bellinzona nur eine Zehntelsekunde über ihrem Österreichischen Rekord.

Beate Schrott hat beim Leichtathletik-Meeting Galà dei Castelli in Bellinzona das Limit für die Leichtathletik-WM in Peking (22. bis 30. August) und jenes für Olympia 2016 in Rio de Janeiro erbracht. In 12,92 Sekunden (0,4 m/Sek. Rückenwind) erreichte die Niederösterreicherin den fünften Platz und blieb klar unter der geforderten Marke von 13,00 Sekunden. Erst am Freitag hat sie beim Austrian Top-Meeting in Ried mit 13,09 Sekunden ihre starke Form bewiesen.

"Ich bin so froh, so erleichtert! Es ist von Woche zu Woche besser gelaufen im Training und bei den Rennen. Aber es ist ein Unterschied, ob man das Limit schon hat, oder man glaubt, dass man es laufen kann. Nach dem Sturz zu Saisonbeginn in Hengelo war bei mir der Wurm drin. Ich habe nochmals von vorne anfangen müssen. Die Pause war absolut richtig. Seither geht es bergauf", sagte Beate Schrott überglücklich.

Im Tessin blieb sie am Dienstagabend nur eine Zehntelsekunde über ihrem Österreichischen Rekord von 12,82 Sekunden, den sie am 17. Juli 2012 in Luzern gelaufen ist.

Nach Diskuswerfer Gerhard Mayer und 5000-Meter-Läuferin Jennifer Wenth ist Schrott die dritte österreichische Leichtathletin mit Qualifikation für Rio 2016. Nach verletzungsbedingt schwierigen Jahren seit dem siebenten Platz im Olympia-Finale von London 2012 und einem holprigen Saisonbeginn 2015 ist die 27-Jährige nun wieder in der Erfolgsspur.

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