APA13962692-2 - 01082013 - KLAGENFURT - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - Stefanie (l.) und Doris Schwaiger am Donnerstag, 1. August 2013, nach Ende des Spieles Schwaiger/Schwaiger (AUT) - Forrer/Verge-Depre (SUI) im Rahmen der Beach-Volleyball EM in Klagenfurt. APA-FOTO: EXPA/GERT STEINTHALER

© APA/EXPA/GERT STEINTHALER

Beachvolleyball
08/03/2013

Schwaigers stehen im EM-Finale

Für Alexander Huber und Robin Seidl war im Achtelfinale Endstation.

Die Beach-Volleyballerinnen Doris und Stefanie Schwaiger spielen bei der Heim-Europameisterschaft in Klagenfurt um den Titel. Die Niederösterreicherinnen setzten ihren Siegeszug auch am Samstag im Halbfinale fort und bezwangen die Deutschen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst glatt 2:0 (14,14).

Damit haben sie ihre erste Medaille bei einem Großereignis sicher. Ob es Gold oder Silber wird, entscheidet sich um 15.00 Uhr im Finale gegen die Spanierinnen Liliana Fernandez/Elsa Baquerizo.

Die Freude bei den Waldviertlerinnen über ihre erste Medaille war riesig. "Ein Wahnsinn, jetzt haben wir die Medaille. Es ist so unglaublich, jetzt sind wir im Finale", jubelte Stefanie Schwaiger. Ihre Schwester führte den souveränen Sieg auf eine besonders gute Taktik zurück. "Die ist perfekt aufgegangen. Wir haben gut serviert und nicht so viele Fehler gemacht wie in den letzten Spielen und das Publikum hat den Rest gemacht", meinte die 28-jährige Doris nach dem 35-Minuten-Match bei bereits großer Hitze und vor mehr als 7.000 Zuschauern.

Ex-Europameisterin Ludwig und ihre neue Partnerin Walkenhorst erwiesen sich als nicht besonders schwierige Hürde, zu fehlerhaft agierte vor allem Walkenhorst. Stefanie Schwaiger gestand, dass sie schon nervös gewesen sei. "Wir sind hier noch nie im Semifinale gestanden, natürlich ist man da angespannt. Aber jetzt können wir im Finale locker drauf los spielen."

Auch gegen ihre Finalgegnerinnen rechnet sich Doris Schwaiger etwas aus. "Wir fühlen uns am Centre Court mittlerweile sehr wohl. Die Spanierinnen haben wir heuer schon einmal geschlagen, aber wir müssen natürlich wieder eine gute Leistung bringen." Die Gesamtbilanz gegen die Vorjahres-EM-Dritten spricht mit 7:1 klar für die österreichischen WM- und Olympiafünften.

Alle ÖVV-Herren-Teams ausgeschieden

Die letzten österreichischen Beach-Volleyball-Herren sind am Samstag im Achtelfinale der Heim-EM ausgeschieden. Die nach dem Verletzungs-Aus von Clemens Doppler/Alexander Horst verbliebenen Medaillenhoffnungen Alexander Huber/Robin Seidl vergaben gegen die Norweger Iver Andreas Horrem/Geir Eithun drei Matchbälle und verloren in drei Sätzen (19,-20,-16).

Auch das Überraschungsteam Thomas Kunert/Lorenz Petutschnig ging im prall gefüllten Stadion gegen die Spanier Pablo Herrera/Adrian Gavira bei großer Hitze zu fahrlässig mit den Chancen um und verlor nach zwei nicht genutzten Satzbällen im ersten Durchgang 0:2 (-23,-16).

Die Lokalmatadore Huber/Seidl trauerten den vielen vergebenen Möglichkeiten nach. Neben den Matchbällen im dritten Satz hatten sie im zweiten eine 18:14-Führung aus der Hand gegeben. "Das Spiel war eigentlich schon gewonnen, aber dann haben wir uns aus dem Rhythmus bringen lassen. Der dritte Satz ist dann immer eine Lotterie, am Ende waren sie die Glücklicheren", meinte Blockspieler Seidl.

Er zog aber dennoch ein positives Resümee, der neunte Platz ist das beste EM-Ergebnis für das Duo. "Das Fazit ist sowieso positiv, das ist unser bestes Klagenfurt Ergebnis, da dürfen wir uns nicht beschweren", so Seidl, der aber auch seine Enttäuschung nicht verbarg. "Wir haben super begonnen. Schade, dass wir am Ende verloren haben." Auch Huber gab zu, dass man noch eine Weile an dem knappen Aus zu knabbern haben werde. "Das wird noch ein paar Nächte an uns nagen, aber so ist der Sport."

Für Kunert/Petutschnig war bereits der Achtelfinaleinzug ein Riesenerfolg gewesen, deshalb hielt sich ihre Enttäuschung über die Niederlage gegen Ex-Europameister Herrera und Gavira in Grenzen. "Im Großen und Ganzen war es ein super Turnier, der neunte Platz ist viel mehr, als wir uns erwartet haben", meinte der 24-jährige Kunert, der zugab, dass ihnen im zweiten Satz ein wenig die Luft ausgegangen ist. "Es war extrem heiß, das sind die Spanier besser gewohnt und sie sind natürlich auch ein starkes Team".

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.