Die "Ehe" zwischen Stefanie Schwaiger (li.) und Lisa Chukwuma dauerte ganze zwei Monate.

┬ę APA/EXPA/JOHANN GRODER

Beachvolleyball
09/13/2014

Hansel neue Partnerin von Schwaiger

Stefanie Schwaiger trennt sich nach nur zwei Monaten von Lisa Chukwuma.

Der ehemalige Beachvolleyball-Europameisterin Stefanie Schwaiger hat die Zusammenarbeit mit Lisa Chukwuma bereits nach zwei Monaten wieder beendet. Die Nieder├Âsterreicherin spielt ab sofort mit der routinierten Barbara Hansel, die bei ihrer vorangegangenen Partnerinwahl im Juli noch nicht zum Zug gekommen war.

Damals hatte sich die 28-J├Ąhrige Schwaiger den Beach-Neuling Chukwuma als Mitspielerin ausgesucht, nachdem ihre Schwester Doris w├Ąhrend der Saison ├╝berraschend den R├╝cktritt verk├╝ndet hatte. Die eigentlich bis Olympia 2016 geplante Zusammenarbeit mit Chukwuma endet nun aber schon nach einigen Wochen und sieben wenig erfolgreichen Turnieren. Am Freitag schied das Duo beim CEV-Masters in Baku in der ersten K.o.-Runde aus.

Gemeinsam mit den Betreuern sei man zur Einsicht gekommen, dass die 22-j├Ąhrige Vorarlbergerin doch nicht die Richtige sei. "Lisas Talent ist unumstritten. Sie ist jung, sehr ehrgeizig und talentiert, hat im Training und bei den Turnieren innerhalb der kurzen Zeit gro├če Fortschritte gemacht. Die Trainer und ich mussten aber einsehen, dass zwischen Hallen- und Beachvolleyball einfach zu gro├če Unterschiede liegen, sodass eine erfolgreiche Olympiaqualifikation nicht realistisch ist. Rio kommt f├╝r uns zu fr├╝h", erkl├Ąrte die Waldviertlerin und bedankte sich bei Chukwuma f├╝r die Anstrengungen.

Erfahren

Mit der 30-j├Ąhrigen Hansel holte sie sich eine sehr erfahrene World-Tour-Spielerin an ihre Seite. Die 1,86 m gro├če Salzburgerin wollte nach dieser Saison ihre Karriere eigentlich beenden, jetzt steht aber ab Montag Training f├╝r den Grand Slam in Sao Paulo ab 23. September auf dem Programm. "Babsi ist ein Vollprofi. Ich bin sehr dankbar, dass sie trotz der schwierigen Situation sofort ja gesagt hat. Uns fehlt nat├╝rlich eine gemeinsame Vorbereitung, aber wir machen jetzt einfach das Beste daraus", so Schwaiger.

Die Entscheidung d├╝rfte auch im Hinblick auf die demn├Ąchst anstehende Neubewertung der Olympia-F├Ârderkader gefallen sein. Hansel nahm die unerwartete Herausforderung jedenfalls gerne an. "F├╝r mich ist das eine sehr erfreuliche ├ťberraschung. Mein R├╝cktritt vom Spitzensport stand fest, da ich keine sportlichen Perspektiven mehr gesehen habe", meinte Hansel. Nun sei die Qualifikation f├╝r Olympia in zwei Jahren ein realistisches Ziel.

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