© Copyright 2012, Austria Presse Agentur, Wien, Österreich, alle Rechte vorbehalten

Sport
08/04/2012

Beach: Schwaigers im Viertelfinale

Die Waldviertlerinnen haben nach einem 2:1 gegen die Russinnen Wasina/ Wosakowa Platz fünf sicher.

Der Lauf geht weiter. Doris und Stefanie Schwaiger stehen im Viertelfinale des olympischen Beachvolleyball-Turniers und haben somit schon zumindest den fünften Platz sicher.

Gesternabend besiegten die Waldviertlerinnen die Russinnen Anastasia Wasina und Anna Wosakowa im Achtelfinale mit 2:1 (17, -16, 9) und stellten damit ihr bisher bestes Olympia-Ergebnis von Peking 2008 ein.

Im Spiel gegen die Russinnen gingen die Schwaigers vor allem der 1,87 Meter großen Anastasia Wasina erfolgreich aus dem Weg. "Ihr Block ist wahnsinnig hoch", sagte Steffi Schwaiger respektvoll.

Da die beiden die starke Leistung im ersten Satz nicht wiederholen konnten, musste die Partie im dritten Satz entschieden werden. Und da sorgten sie gleich in der Anfangsphase für die Entscheidung. Beim Zwischenstand von 2:4 machten die Österreicherinnen fünf Punkte in Folge und bauten den Vorsprung bis auf sechs Zähler aus.

Die Russinnen waren übrigens nicht so wie die Schwaigers über die Weltrangliste qualifiziert, sondern sicherten sich das Ticket für London erst zwei Wochen vor den Spielen beim Continental-Cup-Finale.

Doris Schwaiger strahlte vor Glück und sagte: "Die Russinnen haben wirklich sehr gut gespielt. Wir haben hart kämpfen müssen. Zum Glück haben wir ein paar Bälle ausgegraben und wichtige Punkte gemacht."

Der Zweifel

Das erste Ziel war mit dem Einzug in die Top-10 erreicht. "Das haben wir mit Müh und Not geschafft. Wir waren uns nicht sicher, dass wir den fünften Platz von Peking wiederholen können", zweifelte Doris Schwaiger.

Stefanie bedankte sich bei den Fans auf dem mit 15.000 Zuschauern prall gefüllten Centre Court: "Wir waren schon nervös, aber wir haben das gemeinsam gemeistert. Dass hier so viele und daheim alle hinter uns stehen, gibt uns viel Kraft. Ich glaube, das war ausschlaggebend für den Sieg."

Im Kampf um den Halbfinaleinzug treffen die Schwaigers am Sonntag (24:00 Uhr MESZ) auf die als Nummer zwei gesetzten Chinesinnen Zhang Xi/Xue Chen.  

Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Schwaigers regelmäßig zu später Stunde auf dem Horse Guards Parade antreten müssen. "Wir sind schon daran gewöhnt, in der Nacht zu spielen. Eigentlich wollen wir uns gar nicht mehr umstellen", erklärte Doris Schwaiger. Dabei war ihre Schwester bis zu den Spielen eher ein Morgenmensch gewesen. "Jetzt bin ich schon nachtaktiv", scherzte Stefanie.


Die Hoffnung

Die Chance auf die erste österreichische Medaille bei einer Weltmeisterschaft oder bei Olympischen Spielen lebt. Mit einer konstanten Leistung können Doris und Stefanie Schwaiger auch das Viertelfinale überstehen.

Vor allem wenn sie weiterhin so nervenstark auftreten. Im zweiten Gruppenspiel gegen die Australierinnen Cook/Hinchley hatten sie vier Matchbälle abgewehrt und das vorzeitige Turnier-Aus verhindert.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.