Sport
08.01.2012

Basketball: Wels stürzte Gmunden

Der WBC Wels hat am Sonntagabend im Spitzenspiel der 17. Runde den bisherigen Leader Swans Gmunden gestürzt.

Die Welser setzten sich in einer dramatischen Partie gegen den Lokalrivalen mit 81:79 (39:43) durch. Neuer Tabellenführer ist damit Klosterneuburg. Die Welser kamen mit ihrem ersten Derbysieg seit mehr als zwei Jahren als Dritter ebenfalls bis auf einen Sieg an die Gmundner heran.

Gmunden hatte zuletzt 12 der vergangenen 13 Spiele gewonnen, kassierte vor 1.750 Zuschauern aber die dritte Saisonniederlage - es war die erste gegen Wels seit 7. November 2009. Die vergangenen sieben Derbys hatten die Swans alle gewonnen. Der Cupsieger und Vizemeister gab in der Anfangsphase auch den Ton an, die Welser kämpften sich nach einem Zehn-Punkte-Rückstand kurz nach der Pause (39:49/22.) aber zurück ins Spiel.

Zum Matchwinner avancierte Joe Werner mit einem Korb 42 Sekunden vor Schluss zum 80:79. Auf der Gegenseite vergab Enis Murati mit einem Sprungwurf auf den Ring die Siegchance, Davor Lamesic fixierte den Endstand per Freiwurf für den WBC. Der US-Amerikaner Werner kam für die Welser neben 14 Punkten auch auf zehn Rebounds.

Die Dukes Klosterneuburg gewannen 101:80 bei Schlusslicht St. Pölten. Meister Oberwart Gunners besiegte BC Vienna 103:85 und liegt unmittelbar hinter den Kapfenberg Bulls auf Rang fünf. Die Steirer setzen sich gegen Traiskirchen mit 86:65 durch.

Seine Chance auf einen Platz in der H1 der sechs besten Teams, die fix für das Play-off qualifiziert sind, wahrte der UBSC Graz mit einem 74:68-Erfolg im steirischen Duell mit den Fürstenfeld Panthers. Den Grazern fehlt bei einem Spiel mehr ein Sieg auf die sechstplatzierten, diese Woche spielfreien Güssing Knights. Matchwinner waren die Legionäre Samo Grum und Marko Moric, die zusammen 40 Punkte für Graz erzielten.

Seine Hochform konservierte Klosterneuburgs Christoph Nagler. Der 27-Jährige verwertete in St. Pölten 10 von 13 Würfen aus dem Feld und kam auf insgesamt 31 Zähler. Meister Oberwart startete gegen Vienna nervös, übernahm im zweiten Viertel aber die Kontrolle. 35 Punkte von Liga-Topscorer Stjepan Stazic waren für die Wiener zu wenig. Wie auf einer schiefen Ebene lief das Spiel in Kapfenberg. Der siebente Sieg der Bulls in den vergangenen acht Spielen war nie in Gefahr.

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