Sport 05.12.2011

Aus für Haider-Maurer in Gstaad

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Für den Weltranglisten-70. ist im Viertelfinale des Sandplatzturniers Endstation. Er unterliegt dem Russen Juschnij.

Andreas Haider-Maurer hat sich am Freitag beim ATP-Turnier in Gstaad ein umkämpftes Dreisatz-Match mit dem als Nummer drei gesetzten Russen Michail Juschnij geliefert, zum Erfolg hat es am Ende nicht gereicht. Der Weltranglisten-70. musste sich dem Favoriten in seinem insgesamt dritten Viertelfinale auf der ATP-Tour mit 4:6,7:5,4:6 geschlagen geben. Für den 24-jährigen Niederösterreicher war es das erste Aufeinandertreffen mit Juschnij.

Juschnij startete mit einem Break in die Partie, der erste Satz war eine relativ klare Angelegenheit für den aktuellen Weltranglisten-14. Im zweiten übernahm der 1,90-m-Mann aus dem Waldviertel aber die Vorherrschaft auf dem Platz und entschied den Durchgang für sich. Das Break zum 3:2 von Juschnij war die Vorentscheidung im dritten Satz. Bei 2:4 aus Sicht von Haider-Maurer konnte der Österreicher ein weiteres Break gerade noch abwehren sowie bei 4:5 den ersten Matchball, den zweiten landete der Russe zum Spielgewinn.

Nach der knappen Niederlage war der Niederösterreicher enttäuscht, strich aber das Positive hervor. "Sicher ist es bitter, mit 4:6 nach fast zweieinhalb Stunden als Verlierer vom Platz zu gehen. Es war eine gute Partie, ich habe speziell nach dem ersten Satz gut gespielt. Ich habe gegen die Nummer 14 der Welt gespielt, von dem her ist es in Ordnung. Aber ich hätte den dritten Satz auch gewinnen können", meinte Haider-Maurer. Es seien nur ein, zwei Punkte gewesen, die den Unterschied ausgemacht hätten.

Im Aufwind

Nach den beiden Viertelfinal-Teilnahmen in Baastad und Gstaad zog Haider-Maurer "sehr positive Bilanz". Er habe sich gut weiterentwickelt, spiele konstanter als im vergangenen Jahr und nehme mit Platz 70 die beste Platzierung in der Weltrangliste ein. "Diesen Level will ich halten und mich in Richtung Top 50 verbessern, ich habe sehr hart trainiert." Das Ziel für heuer sei es aber, unter den Top-100 zu bleiben und im nächsten Jahr aus dieser Position heraus durchzustarten.

In Kitzbühel wird Haider-Maurer im Einzel antreten sowie im Doppel mit Thomas Muster, drauf freue er sich schon sehr. Auch will er die Nähe zu seinem Wahl-Wohnort Innsbruck genießen. "Das ist ein bisserl ein Heimturnier für mich, und ich werde alles versuchen, dass es für mich weit geht bei diesem Turnier."

Erstellt am 05.12.2011