Sport 05.12.2011

Aus dem internationalem Verband FIBT wird IBSF

Die ersten Rennen des Bob- und Skeleton-Weltcups sind am Freitag im heimischen Eiskanal in Innsbruck-Igls geschlagen worden.

Anlässlich des Auftakts präsentierte der internationale Verband (IBSF) am Freitagabend auf einer Pressekonferenz in Innsbruck seine Zukunftspläne, in denen vor allem zwei Punkte im Fokus stehen: Mehr Augenmerk auf Skeleton sowie eine Verjüngung.

Um Skeleton mehr Gewicht zu verleihen, wurde der alte Namen des Verbandes von FIBT (Federation Internationale de Bobsleigh et de Tobogganing) in IBSF (International Bobsleigh and Skeleton Federation) geändert. In dieser Saison werden die beiden Namen noch parallel laufen, ab dem kommenden Jahr gibt es nur noch die Bezeichnung IBSF. Die Web-Adresse bleibt jedoch mit gleich.

"Wir wollen unserem Aufwärtstrend Rechnung tragen", sagte der internationale Bob-Präsident Ivo Ferriani, "es kommen immer mehr junge Athleten dazu, die im Bobsport gerade über Skeleton den Einstieg suchen." Neben vielen routinierten Athleten gibt es vermehrt neue Siegergesichter: So gewann das neue deutsche Doppel Schneiderheinze/Thöne vor den Routiniers Kiriasis/Lammert (GER) den Bob-Auftakt. Und die Australierin Emma Lincoln-Smith lachte als Zweite erstmals vom Podest.

"Umso wichtiger ist, dass wir uns in Zukunft vermehrt um die Jungen kümmern. Deshalb verstärken wir auch unser Engagement im Social-Media-Bereich", kündigte Ferriani an. Für den FIBT-Präsident ist in der laufenden Saison nicht nur die WM in Lake Placid ein Saisonhöhepunkt, sondern sind auch die ersten Olympischen Weltjugendspiele (13. bis 22. Jänner) in Innsbruck besonders wichtig. "Wir sind stolz, dass wir in der Klasse bis 19 Jahre dabei sein dürfen und die Teilnahmequote auch erfüllen konnten."

Ein Zeichen dafür, dass der Bobsport lebt, ist für Ferriani auch die vor zwei Wochen durchgeführte Bobschule in Innsbruck/Igls. Da waren gleich 83 Schlitten (Rekord) am Start.

Erstellt am 05.12.2011