Andrea Fischbachers Karriere

Die Erfolge von Österreichs Sportlerin des Jahres 2010.

Der Tag, der Andrea Fischbachers Leben änderte: Am 20. Februar 2010 wird die Salzburgerin Olympiasiegerin im Super-G: "Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man da am Podest ganz nach oben aufgerufen wird. Das kennt man ja sonst nur aus dem Fernsehen." "Ich bin eine, die nicht viel herumtut, sondern Vollgas gibt", sagt sie selbst über sich. Die Ebenerin kam am 14. Oktober 1985  auf die Welt, Weihnachten 1988 lag das erste Paar Atomic unterm Christbaum. Schnell war der kleinen Andrea klar: Ich will Rennläuferin werden. Der Wunsch ging in Erfüllung. Ihr erstes Weltcup-Rennen bestritt die Speed-Spezialistin am 11. März 2004 beim Weltcupfinale in Sestriere (ITA) im Super-G. Sie schied nach guter Zwischenzeit aus. Spaß mit Schöni: Andrea Fischbacher (li.), Michaela Kirchgasser (mi.) und Kathrin Zettel (re.) bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin mit  Rainer Schönfelder, dem Hahn im Korb. In Sestriere, wo sich ihr erstes Weltcuprennen bestritten hatte, feierte Fischbacher auch ihren ersten Weltcup-Sieg: Die damals 22-Jährige gewann im Februar 2008 den Super-G - übrigens zeitgleich mit der Schweizerin Fabienne Suter. Wachablöse: Nach ihrem ersten Sieg nahmen sie die Oldies im österreichischen Skiteam, Alexandra Meissnitzer und Renate Götschl, auf die Schultern. Untergehen wollte "Fischi" auch danach. Im nächsten Februar holte die Großkusine von Hermann Maier ihre erste WM-Medaille: Bronze im Super G in Val-d’Isère 2009. Wieder war es Februar, als Fischbacher das nächste Mal zuschlug: Am 28. 2. 2009 gewann sie im bulgarischen Bansko ihr zweites Weltcup-Rennen, erstmals eine Abfahrt. Der Karrierehöhepunkt folgte im Februar 2010: Olympiasieg im Super-G. Danach wurden sie und Jürgen Melzer zu Österreichs "Sportlern des Jahres 2010" gewählt.
(KURIER.at / jos) Erstellt am
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