Herma Bauma

© APA//RÜbelt Lothar

Spielraum
01/23/2015

100. Geburtstag von Herma Bauma

Die Österreicherin sorgte im Speerwurf für Weltrekorde und war auch im Handball stark.

Mandeloperation, Blutvergiftung, zehn Wochen Pause: Trotz dieses Handicaps wurde Herma Bauma 1948 nach einer 32-stündigen Bahnfahrt in London Olympiasiegerin. Sie schleuderte anschließend ihren Speer noch auf Weltrekordweiten. Am heutigen 23. Jänner jährt sich zum hundertsten Mal ihr Geburtstag.

Bauma galt auch als großartige Handballerin. Vor dem Krieg nahm sie – nachzulesen im Archiv der Arbeiterbewegung – einen Vereinswechsel zum WAC vor, weil sie sich mit nationalsozialistischen Tendenzen beim WAF nicht anfreunden konnte. Nach dem Krieg arbeitete sie zunächst in der Sportredaktion der kommunistischen Volksstimme. Als Trainerin war Bauma maßgeblich an den Erfolgen der Speerwurf-Olympiadritten Eva Janko (sie ist die Mama von Teamstürmer Marc Janko) beteiligt. Bei der Wahl der österreichischen Jahrhundertsportlerin erhielt Bauma (gestorben am 9. Februar 2003) nach Annemarie Moser-Pröll die meisten Stimmen.

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