Wien für Low-Budget-Touristen

Soviel für das Essen bezahlen, wie man will oder billiger ins Burgtheater: Die zehn besten Tipps für einen günstigen Aufenthalt in unserer Bundeshauptstadt.

Städte mit kleinem Geldbeutel erkunden - so lautet die Devise von Low-Budget-Touristen. Dass wenig Geld nicht automatisch wenig erleben heißen muss, beweist eine spezielle Reiseführer-Reihe. In dem neuesten Werk der Serie wurde Wien unter die Lupe genommen, wir haben daraus die zehn besten Low Budget Tipps für Sie. 

Essen im Wiener Deewan

Bezahlen Sie einfach, was sie wollen. Das pakistanische Restaurant im 9. Bezirk, Liechtensteinstraße 10, bietet ein Buffet mit sehr schmackhaften Currys. Der Gag: Es gibt nur für Take-aways und Getränke Fixpreise, für das Buffet nicht. Die Aussicht von der Hauptbibliothek

Von der frei zugänglichen Dachterrasse der futuristischen Hauptbibliothek am Urban-Loritz-Platz hat man eine tolle Aussicht über das westliche Wien bis zum Wienerwald. Auch im Café bieten sich durch die Panoramafenster Blicke ins Weite. Burgtheater zum halben Preis

"Die Burg" ist eine der wichtigsten Kultur-Institutionen Wiens. Sie bringt Traditionelles, Klassisches und Skandalöses auf die Bühne. Wer das Theater erleben möchte, muss nicht tiefer in die Tasche greifen: Stehplatz-Karten gibt es ab vier Euro, Restkarten eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn zum halben Preis. Gratis-Touren durch die Donauauen

Der Nationalpark Donauauen ist eine exotische Wasserlandschaft mit seltenen Tieren und Pflanzen. Man kann sie im Rahmen geführter Gratistouren mit dem Rad oder zu Fuß erkunden. Essen im Rheintaler

Holztische, rotweißkarierte Tischdecken, österreichische Küche zu günstigen Preisen. Das Rheintaler liegt zentral in der Nähe der Oper (Gluckgasse 5). Probieren Sie die Powidltatschkerl - Kartoffeltaschen mit Pflaumenmus! Auch der Gastgarten ist schön. Manner

Schokolade zu Kilopreisen: Der Süßwarenhersteller Manner verkauft ab Werk Bruchware. Ein halbes Kilo Schokolade gibt es ab zwei Euro. Werkverkauf: Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr; Freitag 9 bis 14 Uhr, Wilhelminenstraße 6. Shoppen im Freistil

Second-Hand-Shop, in dem es neben gebrauchter Kleidung (Smokings ab 100 Euro) schöne, teilweise alte Wohnaccessoires gibt. Außerdem gibt es im Freistil günstige Mitbringsel mit Wien-Bezug. Montag bis Samstag 11 bis 18 Uhr, Judengasse 4. Wirr

Coole Mischung aus Beisl und Lounge. Das Wirr, Burggasse 70, bietet abstrakte Kunst und Alpenpanorama an den Wänden, bio-bewegte Küche, tolle DJs und schräge Tanzpartys zu sehr verträglichen Preisen. Wombats@the Naschmarkt

Der jüngste Ableger der Wombat's-Kette (daher nur ein Foto des noch nicht ganz fertig gestellten Hauses) befindet sich - etwas verspätet - ab März 2011 am Naschmarkt. Markenzeichen des Wombat's: charmante Mischung aus Hotel und Jugendherberge. Mit Lounge, Bar, Internet-Terminals und All-you-can-eat-Frühstücksbuffet. Wer nicht bis März warten will: Gleich neben dem Westbahnhof gibt es ebenfalls ein Wombat's, und zwar seit mehr als zehn Jahren. Robinson-Insel

Spielgeräte gibt es nicht, dafür Bäume, Büsche, verborgene Wege und einen Minifluss. Naturbelassenes Gelände, auf dem Großstadtkinder Abenteuer erleben und sie später am Lagerfeuer den anderen erzählen. Eintritt frei. Straßenbahn D, 38 Grinzinger Straße, 19. Bezirk. Diese und viele weitere Low-Budget-Tipps zu Wien finden Sie in: 

MARCO POLO LOW BUDGET Wien
Mairdumont Verlag, 172 Seiten
7,50 Euro
(KURIER.at) Erstellt am
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