Wellness exklusiv für Frauen

Das neue "la pura womens health resort kamptal" ist das erste und einzige ganzheitliche Gesundheitsresort exklusiv für Frauen in Österreich.

Wo einst Willi Dungl draufstand, ist jetzt "la pura" drin. In den Gemäuern des ehemaligen Biotrainingszentrums in Gars am Kamp eröffnete vor Kurzem der nunmehrige Alleineigentümer Vamed das "la pura women’s health resort kamptal" – ein um zehn Millionen Euro aufgepepptes Gesundheitsresort, in dem nur Frauen einchecken dürfen. Einzige Zugeständnisse an Männer: Sie können im feinen À-la-carte-Restaurant speisen. Ein Drittel der 75 Mitarbeiter des Hotels ist männlich. "Unser Angebot richtet sich an Frauen, die aktiv an der Erhaltung der Gesundheit arbeiten wollen oder bereits an gesundheitlichen Problemen leiden. Und natürlich an jene Damen, die sich einen hoch qualifizierten Wohlfühlurlaub gönnen wollen", sagt Hoteldirektor Thomas Lunacek. Er ist eine bekannte Figur in der österreichischen Thermenlinie-Hotellerie, ihn hat das Projekt "la pura" sofort fasziniert, weil es so etwas in Österreich noch nicht gibt. "Wir haben für Damen eine Rückzugsoase geschaffen, in der sie sich ohne emotionalen Druck fallen lassen können", so Lunacek. Alleinreisende Damen werden hier nicht mit Liebespaaren konfrontiert. Noch ist das Haus spärlich besucht, das einzigartige Konzept muss sich erst herumsprechen. Aber alle Damen, die da sind, bestätigen: Wir kommen wieder! Das medizinische Konzept des la pura wurde von Dr. Alexandra Kautzky-Willer, der ersten Universitätsprofessorin für Gender-Medicine in Österreich, und Gesundheitsexperten der Vamed entwickelt. Es basiert auf sechs Säulen, an denen sich die Behandlungen orientieren: Diagnostik, Detox (Entschlacken/Entgiften), Regeneration, Natural Beauty, "Gourmed Cuisine" sowie Lebensstil-Coaching. Durch die Erkenntnisse der Gender Medizin, bei der geschlechtsspezifische Aspekte im Vordergrund stehen, können die medizinischen Bedürfnisse von Frauen bei
Behandlungen besser berücksichtigt werden. Rezeptionsleiterin Petra Moldaschl schickt mich gleich nach der Ankunft in mein gemütliches Zimmer mit Balkon und Blick auf die Garser Burgruine. "Packen Sie erst mal in Ruhe aus und kommen Sie danach zur Besprechung an die Rezeption", sagt sie. Diese ist in einem Wintergarten eingerichtet, hat drei Gesprächspavillons für "intimere" Gespräche, etwa mit der Diätologin. Gleich daneben im Boccaccio-Saal, wo Dungl-Gäste einst speisten, befinden sich jetzt Lobby und Bar. Besonders nett: Das moderne Ambiente wird durch Möbel mit Geschichte ergänzt – von der Biedermeier-Couch über alte Reisekoffer bis zum Jugendstilluster im Damen-Restaurant ist alles dabei. Das schafft Atmosphäre und gefällt. Ebenso wie die traditionelle Handwerkskunst, auf die man im Haus überall trifft. "Wir arbeiten eng mit Waldviertler Parade-Betrieben zusammen", sagt Frau Moldaschl beim Rundgang. In den Vitrinen steht Perlmuttschmuck von Österreichs einziger Perlmuttdrechslerei in Felling (bei Hardegg) zum Verkauf, ... ... die Wände in den Gängen und Zimmern zieren Büttenpapier der Papiermühle Mörzinger aus Bad Großpertholz und Zwirnknöpfe der Manufaktur aus Weitra. In diesem ungekünstelten Ambiente fühlt sich frau gleich wohl. Und blickt gespannt dem Arztgespräch entgegen. Frau Dr. Gabrielle Dienhart-Schneider, die deutsche ärztliche Leiterin des la pura, untersucht mich, dann hört sich die Fachärztin für Allgemeinmedizin (Spezialisierung Mesotherapie = Lifting ohne Skalpell, Lipolyse, Ernährungsmedizin, Ästhetische Medizin) meine Wehwehchen an, erstellt für meinen
Kurzaufenthalt ein Programm. Für die Entgiftung meines Körpers empfiehlt sie eine Detox-Peeling-Salzmassage und eine Detox-Massage. Für meine unreine Gesichtshaut eine Pharmos- Natur-Behandlung mit Aloe Vera. Beim Detox-Peeling wird mein Körper mit groben Salzkörnern und Vinobleöl aus Traubenkernen geschrubbt. Die Haut prickelt, wird super durchblutet und fühlt sich nach der Dusche seidenweich an. Die Detox-Massage, eine Kombination aus Lymphdrainage, Bindegewebsmassage und Schröpfen, ist nicht so angenehm, aber sehr effektiv. Behandelt wird nur der Rumpf und da wiederum Zonen, die sonst bei Massagen vernachlässigt werden. Bei der kosmetischen Anwendung schneidet Therapeutin Alexandra ein Stück von einem Aloe-Vera-Frischpflanzenblatt ab, teilt es, und massiert das entzündungshemmende und feuchtigkeitsspendende Gel in mein Gesicht ein. Eine Wohltat – so wie die entspannenden Minuten in der Energy Island. Das ist keine Insel, sondern ein mit erwärmtem Quarzsand gefülltes Bett. Dazu wählt man ein Duft- und Musikprogramm – und träumt. Ein Traum sind auch die Speisen, die Küchenmeister Dominik Stolzer auf die Teller zaubert. Gemeinsam mit den la-pura-Ärzten hat er die "Gourmed Cuisine" entwickelt, die auf gesundem Genuss basiert. "Kalorien zählen ist dabei kein Thema", sagt er, "wir kochen kohlenhydratarm. Fisch, regionale Produkte, Gemüse und Kräuter stehen im Vordergrund." Zum Dinner kredenzt Stolzer etwa Bisque vom Räucherlachs mit Marille und Chili, Gebackenes Ei mit Kaviar vom Saibling und Selleriecreme, Kamptaler Bouillabaisse, Topfensoufflé mit Ananas und Cassis. Dazu werden feine Weine aus dem Kamptal empfohlen. Sollten Damen an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, ist das kein Problem. "Wir berücksichtigen im Speiseplan alle Intoleranzen", so Stolzer. Man kann diese im la pura testen lassen. Dr. Manfred Zauner stellt sie mit einer unblutigen Elektroakupunktur fest. Und eilt mit dem Befund in die Küche. Ein Service der Extraklasse – wie so vieles im la pura. 

Details 
la pura, 
Tel.: 02985/2666-0, 
www.lapura.at
(KURIER) Erstellt am
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