Weinwandern in Wien

Der Wiener Weinwandertag am 24. Und 25. September führt auf neue Wege : Packen Sie den Durst in Ihren Rucksack.

Weinwandern heißt, das Nützliche mit dem Bekömmlichen zu verbinden. Nützlich der Gesundheit und dem Seelenheil ist die Bewegung in der Natur. Diese macht, wie wir wissen, durstig. Da bekommt es gut, wenn am Weg die eine und die andere Verpflegungsstätte liegt, wo ein guter Tropfen ausgeschenkt wird. Nicht tröpfchenweise, sondern glasweise. Vielleicht auch augespritzt mit erfrischend kühlem Soda. Sie kriegen jetzt schon Durst? Erst die Wanderschuhe angezogen. Dazwischen liegen Sievering, das Weingut Wien Cobenzl und Grinzing. Allesamt legendäre Orte der Wiener Wein- und Heurigenkultur. Diese Orte sind auch Einstiegspunkte in den Weinwanderweg – falls man ein Teilstück der Gesamtstrecke vorzieht. Denn allzu anstrengend sollte die Wanderung nicht werden, schließlich gibt es auf der Strecke einige hervorragende Tropfen zu verkosten und atemberaubende Aussichten zu genießen. Im Weingut Wien Cobenzl etwa, das beim Wiener Weinpreis 2008 einen Doppelsieg landete, oder bei einem der vielen Heurigen am Weg. Welcher Aussichtspunkt des Wiener Weinwanderwegs der schönste ist, darüber kann man lange streiten. Denn der etwa 10 Kilometer lange Pfad durch die alten Weinberge des 19. Bezirks ist geradezu gespickt mit schönen Blicken auf die Stadt und die Donau. Drei Aussichtspunkte können aber doch besonders hervorgehoben werden: Bellevuestraße, Muckenthal bei den vier Kastanien und Eichelhofstraße. Letzterer bietet einen Panoramablick bis in die Gegend des Nationalparks Donau-Auen.
(KURIER.at / ar, pf) Erstellt am
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