Oh, wie schön ist Österreich

Die UNESCO-Welterbestätten zählen zu den besten Sehenswürdigkeiten Österreichs.
Blick auf die Semmeringbahn, die sich durch eine grüne Berglandschaft schlängelt.
Blick auf die Semmeringbahn, die sich durch eine grüne Berglandschaft schlängelt.

Die Semmeringbahn, eine Teilstrecke der Südbahn in Österreich, war die erste normalspurige Gebirgsbahn Europas. Sie gilt als Meilenstein der Eisenbahngeschichte und ist seit 1998 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Ein roter Zug fährt über eine alte Steinbrücke.

Auf einer Strecke von 41 Kilometern, die Luftlinie der beiden Entdpunkte beträgt nur 21 Kilometer, überwindet  sie von Gloggnitz bis zum Scheitelpunkt eine Höhendifferenz von 459 Meter und von Mürzzuschlag 271 Meter. Der Streckenverlauf wird von 14 Tunneln, 16 Viadukten und über 100 gewölbten steinernen Brücken und Durchlässen geprägt.
Die Festung Hohensalzburg überragt die Stadt Salzburg.

Das historische Zentrum der Stadt Salzburg, weitgehend deckungsgleich mit der Altstadt, steht seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.
Ein Panoramablick auf Salzburg mit der Salzach und den umliegenden Bergen.

Der geschützte Bereich umfasst die Linke Altstadt, die Rechte Altstadt mit der Linzergasse, dem Inneren und Äußeren Stein sowie dem Bürgelstein, das Innere Nonntal, das Innere Mülln, den Mönchsberg, den Festungsberg mit der Festung Hohensalzburg und den Kapuzinerberg.
Ein Lipizzanerhengst steigt vor dem Schloss Schönbrunn in Wien.

Im Dezember 1996 wurden Schloss und Gärten von Schönbrunn Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen.
Luftaufnahme von Schloss Schönbrunn und seinem weitläufigen Garten in Wien.

Das Schloss gilt als Symbol der Macht und des Einflusses des Hauses Habsburg in der europäischen Geschichte. Die Anlage - ein Gesamtkunstwerk - stellt ein Beispiel der fürstlichen barocken Residenzen  dar.
Zwei Boote mit Menschen fahren auf dem Hallstätter See vor der Ortschaft Hallstatt.

Seit 1997 ist die Region Hallstatt - Dachstein / Salzkammergut als Beitrag Österreichs in der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten.
Blick von der Aussichtsplattform auf Hallstatt und den Hallstätter See, umgeben von Bergen.

Die Region sei "ein außergewöhnliches Beispiel einer Naturlandschaft von einzigartiger Schönheit und besonderer wissenschaftlicher Bedeutung, die auch Zeugnis von der frühen und kontinuierlichen menschlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Tätigkeit ablegt. "
Der Grazer Uhrturm auf dem Schlossberg mit Blick über die Stadt.

Die Grazer Altstadt wurde 1999 wegen ihres hervorragend erhaltenen Stadtkerns, dessen geschichtliche Entwicklung nahezu lückenlos im Stadtbild ablesbar ist, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Luftaufnahme von Schloss Eggenberg in Graz, umgeben von viel Grün.

2010 wurde die Weltkulturerbezone um Schloß Eggenberg, ein einzigartiges Gesamtkunstwerk des Barock im Westen von Graz, erweitert.
Das Stift Melk, eine barocke Benediktinerabtei in Niederösterreich, mit seinen markanten Türmen.

Die Kulturlandschaft Wachau wurde im Jahr 2000 mit den Stiften Melk und Göttweig und der Altstadt von Krems in die Liste des UNESCO-Weltkultur- und -naturerbes aufgenommen.
Eine Gruppe von Wanderern geht auf einem steinigen Pfad durch den Wald.

In der durch Berge eingefassten Flusslandschaft sind wesentliche Zeugnisse ihrer Evolution gut erhalten. Die Architektur, die menschlichen Siedlungen und die landwirtschaftliche Nutzung, im Speziellen die Weinterrassen, veranschaulichen eine mittelalterliche Landschaft, die sich im Laufe der Zeit organisch und harmonisch entfaltet hat.
Luftaufnahme des Stephansdoms in Wien, umgeben von Wohnhäusern und Bürogebäuden.

Das historische Zentrum von Wien wurde 2001 zum Welterbe ernannt. Die in sich geschlossene Kernzone umfasst rund 1600 Objekte. Der überwiegende Teil wird vom 1. Gemeindebezirk Innere Stadt mit Ausnahme der Uferzone am Donaukanal eingenommen, auch das Belvedere, der Karlsplatz, Votivkirche und der Stadtpark gehören zur Kernzone.
Eine Gasse mit Kopfsteinpflaster und einem Straßencafé an einem sonnigen Tag.

In den Bezirken Alsergrund, Brigittenau, Innere Stadt, Landstraße und Leopoldstadt sind die Ufer des Donaukanals zwischen der Friedensbrücke und der Ulrichgasse Teil der Außenzone, die rund 2950 Objekte umfasst. Am Alsergrund gehören jene Abschnitte des Bezirksteils Rossau und des Ostens des Bezirksteils Alservorstadt zur Außenzone, die nicht Teil der Kernzone sind.
Eine Frau sitzt mit zwei Kindern und Fahrrädern an einem See auf einem Holzsteg.

Die Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See ist ein grenzübergreifendes UNESCO-Welterbe im österreichischen Burgenland und den ungarischen Komitaten Győr-Moson-Sopron und Vas.
Eine Familie macht bei Sonnenuntergang eine Radtour an einem See.

Das Gebiet, achttausend Jahre lang die Begegnungsstätte verschiedenen Kulturen, wurde im Jahr 2001 zum Welterbe ernannt. Es umfasst den Neusiedlersee, dessen Uferräume sowie die Orte am Ufer, deren ländliche Architektur mit mehreren Palästen aus dem 18. und 19. Jh. zur Bedeutung der Kulturstätte beitragen.
Ein Informationspavillon über prähistorische Pfahlbauten am Ufer eines Sees.

Unter der Bezeichnung Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen führt die UNESCO 111 Fundstellen  prähistorischer Pfahlbauten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien als Weltkulturerbe.
Ein Taucher untersucht eine Ausgrabungsstätte unter Wasser.

Die Seeufersiedlungen des Alpenraumes , darunter fünf in Oberösterreich (Attersee, Mondsee) und Kärnten (Keutschacher See), zählen zu den bedeutendsten archäologischen Kulturgütern Europas. Die frühesten Beispiele reichen bis 5000 Jahre v.Chr. zurück und illustrieren die Geschichte des Alpenraums im Verlauf von Neolithikum, Bronzezeit und Eisenzeit.

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