Strand von Bibione weiterhin rauchfrei

Der italienische Badeort sagt Rauchern am Meer den Kampf an.
Luftaufnahme eines Strandes mit vielen Sonnenschirmen und Liegestühlen.

Bibione möchte als erster Badeort Italiens das Rauchverbot an seiner Küste aufrechterhalten. Bereits im Sommer 2014 durften Badegäste am Strand nicht rauchen, das wird auch heuer beibehalten. Hintergrund des Verbots ist eine Studie von Mailänder Forschern, die in Bibione durchgeführt wurde. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die durch den Zigarettenrauch unter den Sonnenschirmen erzeugte Luftverschmutzung größer ist als die Verunreinigung, die in verkehrsreichen Gebieten entsteht.

Das Projekt „Respira il Mare“ zugunsten eines rauchfreien Strandes entstand. Meer, Sandboden und die Personen am Strand sollen vor dem passiven Rauch und den Zigarettenstummeln geschützt werden. Untersagt ist das Rauchen im Stranbereich am Wasser, einem fünf bis 15 Meter breiten und acht Kilometer langen Küstenstreifen.

Im Jahr 2014 wurden in den dafür gedachten Behältern nahe der rauchfreien Bereiche 250.000 Zigarettenstummel gesammelt. Anders als im Vorjahr soll 2015 auch härter gegen Raucher vorgegangen werden, die sich nicht an das Verbot halten. Regelmäßige Kontrollen sollen „Sünder“ aufmerksam machen. Immerhin ergab eine Umfrage am Strand, dass 90 Prozent der Badegäste das Rauchverbot befürworten.

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