114 Ochsen, 50 Kälber und kuriose Verluste
Das größte Volksfest der Welt ist vorbei und jetzt wollen natürlich alle wissen: Wie viel Bier ist denn eigentlich getrunken worden? Mit den geschrumpften Besucherzahlen ist auch der Bierkonsum gesunken: Waren es 2014 noch 7,7 Millionen Liter Festbier, tranken die Besucher in diesem Jahr lediglich 7,3 Millionen Liter – ab 10 Euro.
Gegessen ist sogar mehr geworden. So verspeisten die Besucher in diesem Jahr 114 Ochsen (statt 112 im Jahr 2014) und 50 Kälber (statt 48 im Jahr 2014). Beliebt sei auch das Biereis gewesen – da ist also das Bier hin.
Kuriose Funde
Im Wiesn-Fundbüro seien knapp 3000 Gegenstände abgegeben worden, darunter neben den üblichen Geldbörsen, Handys und Kleidungsstücken (650 an der Zahl) auch ein Hund, eine elektrische Luftpumpe, zwei Lederhosen sowie drei Eheringe. Sogar hier wissen die Wiesnbetreiber Kapital zu schlagen – Fundstücke werden nur gegen Auslöse wieder zurückgegeben. Für Ausweise und Funkautoschlüssel muss man z.B. 10 € blechen, für Handys und Kleidungsstücke 15 €, für Laptops, iPads, Hörgeräte und Rollstühle zahlt man 25 €. Aprospos Rollstuhl: Ein Mitarbeiter des Riesenrads gab einen Rollstuhl im Fundbüro ab, der war aber eigentlich gar nicht verloren – die Besitzerin saß noch in einer Gondel.
Wer immer noch auf der Suche ist, kann bis 9. Oktober seine Wertsachen am Wiesngelände abholen, danach landen sie im Münchner Fundbüro.
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