Nackt am Times Square
Knappe Höschen, Stars und Stripes: So zeigen sich einige Frauen auf dem New Yorker Times Square. Für Geld lassen sie sich mit Touristen ablichten und wurden neben verkleideten Cowboys und Superhelden zur Attraktion. Weniger glücklich ist darüber aber Bürgermeister Bill de Blasio, der ihre "Arbeit" regulieren und "sehr aggressiv dagegen vorgehen" will.
Auch wenn es schwer sein dürfte die Praktiken einzuschränken. Denn im Big Apple ist es legal, sich oben ohne zu zeigen - solange es einer künstlerischen Darbietung dient. Der Bürgermeister sieht in den Frauen aber keine Künstlerinnen, vielmehr würden sie ein Geschäft betreiben, sagte er. Das könnte es möglich machen, Vorschriften durchzusetzen.
Zwischen 10 und 20 Dollar würden die Frauen nach Angaben der New York Daily News für ein Foto bekommen.
Laut New York Times hätte es außerdem immer wieder Beschwerden über aufdringliches Verhalten der "Desnudas" (spanisch: Nackte) gegeben. Die Frauen würden häufig vorbeigehende Männer ansprechen und sie überreden, ein gemeinsames Foto zu machen, sagte der Vorsitzende der Times Square Alliance, Tim Tompkins, der Zeitung.
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