Mystik der Urwälder

Naturparadiese. Eine vom Menschen noch unberührte Seite Österreichs.
Ein stiller See mit Algen und Spiegelungen des Himmels bei Sonnenuntergang.

Es gibt sie also doch noch: unberührte Flecken in Österreich. Einige dieser natürlichen Waldökosysteme hat Umweltaktivist und Fotograf Matthias Schickhofer in seinem neuen Bildband „Urwald in Österreich“ (Christian Brandstätter Verlag, 29,90 Euro) festgehalten. Beeindruckende Fotos knorriger Baumriesen, versteckter Auenlandschaften und fremdartiger Moorseen. Zwischendurch gibt Schickhofer „Erlebnisrezepte“, Ausflugtipps für das persönliche Urwalderlebnis.

Ein moosbewachsener Baumstamm liegt in einem dunklen, stillen Gewässer im Wald.

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Ein stiller See spiegelt die Bäume und den blauen Himmel wider.

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Ein Bergsee spiegelt die schneebedeckten Berge und den bewaldeten Uferbereich wider.

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Eine blühende Lungenkrautpflanze im Gegenlicht der Sonne.

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Ein roter Fuchs blickt aufmerksam in die Kamera.

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Ein kleiner Wasserfall in einem grünen Waldstück.

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Ein moosbewachsener Baumstamm liegt im grünen Wald.

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Das Buch „Urwald in Österreich“ von Matthias Schickhofer liegt auf einem Tisch.

Unter den porträtierten Naturgebieten befindet sich auch Mitteleuropas größter Urwald: der Rothwald südlich des Dürrensteins in Niederösterreich. Dieser wird um weitere 1000 Hektar vergrößert. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der einmaligen Naturräume“, sagt Christoph Leditznig, Geschäftsführer der Bundesforste. Vorstandssprecher Georg Erlacher ergänzt, dass es Teil der gesellschaftlichen Verantwortung sei, Wälder nicht nur zu nützen, sondern auch zu schützen. Derzeit ist Österreich noch fast zur Hälfte mit Wald bedeckt.

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