Halloween-Trips zum Gruseln

Den schaurig-schönen Urlaub in Spuk-Hotels und Grusel-Schlössern verbringen.
Jack Nicholson als Jack Torrance in einer Szene aus dem Film „The Shining“ vor dem Overlook Hotel.

Am 31. Oktober ist Zeit zum Gruseln und Erschrecken: Halloween steht vor der Tür. Wem die üblichen Halloween-Partys nicht schaurig genug sind, dem empfiehlt der Hotelexperte Hotels.com, Häuser mit Grusel-Faktor – für einen schrecklich schönen Halloween-Trip.

Shining-Horror im Stanley Hotel – Colorado, USA

Eine der besten Horrorgeschichten ist Stephen Kings "Shining". Die Idee zu dem Buch hatte er im Stanley Hotel in den Rocky Mountains. Das Hotel hat sich mittlerweile zu einem wahren Mekka für die Fans des Autors entwickelt und zeigt in Dauerschleife die von Stanley Kubrick verfilmte Version des Horror-Schockers – in der unzensierten Version. Wer eine richtige Stephen King-Erfahrung machen möchte, der sollte nach Zimmernummer 217 fragen. Dort hat King während seines Aufenthalts gewohnt und dort ist ihm auch die Idee zu seinem Buch gekommen. Der Legende nach spukt dort auch der Geist eines Zimmermädchens, das 1950 bei einer Gasexplosion ums Leben kam.

Geister-Golf im Selsdon Park Hotel & Golf Club – Surrey, Großbritannien

Eine große Treppe führt zu einem Hotel mit Außenterrasse.
Das wahrscheinlich berühmteste Spuk-Hotel Großbritanniens liegt in der Grafschaft Surrey im Süden Englands. Viele Hotelgäste beobachten dort immer wieder eine Frau in grauem Gewand, die durch dicke Wände gleitet. Der Legende nach war die Dame ein Dienstmädchen und die Geliebte des Sohnes des Hotelbesitzers. Nachdem er sie verlassen hatte, sprang das Mädchen aus Verzweiflung aus dem Fenster. Wen das nicht schockt, der kann mit der Geisterlady auch eine Runde auf dem hoteleigenen Golfplatz drehen oder im Wellnessbereich entspannen.

Auf Geistersuche im Langham Hotel – London, Großbritannien

Das Langham Hotel in London, ein großes Gebäude mit vielen Fenstern und dekorativen Elementen.
Wer schon immer einmal einen echten französischen Kaiser kennenlernen wollte, sollte im Londoner Langham Hotel residieren. Hier gibt es eine große Auswahl für echte Fans des Paranormalen: Im Keller des viktorianischen Gebäudes spukt Napoleon III. vor sich hin. Auch ein deutscher Aristokrat, der aus einem Fenster des Hotels in den Tod gesprungen ist, wird ab und an in den Hotelgemächern gesichtet. Wer in Sachen Gruseleffekt auf Nummer sicher gehen möchte, der checkt am besten in Zimmer 333 ein. Der ehemalige BBC-Moderator James Alexander Gordon sah dort im Bett liegend ein Gespenst mit ausgebreiteten Armen auf sich zugehen und floh panikartig aus dem Zimmer.

Taj Mahal Palace – Mumbai, Indien

Das Taj Mahal spiegelt sich im Wasser bei Sonnenaufgang.
Taj mahal
Auch Indien hat sein Spuk-Hotel. In einem der luxuriösesten Häuser des Subkontinentes treibt sich der Geist des ehemaligen Chef-Ingenieurs des Hotels herum. Nachdem er beim Hotel-Bau für einige Zeit nicht mehr auf der Baustelle war, wurde er bei der Rückkehr unangenehm überrascht: Das Gebäude war zwar fertiggestellt, allerdings ganz anders als von ihm geplant. Aus purem Ärger darüber beging er Selbstmord und spaziert seitdem auf dem Dach des Luxushotels herum. Wer die Ohren spitzt, hört ihn manchmal vor Gram weinen.

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