Die Dolomiten aus der Luft

Ein neuer Bildband zeigt außergewöhnliche Perspektiven des UNESCO-Weltnaturerbes. Die Fotos laden zum Träumen vom kommenden Bergsommer ein.

Einen Vorgeschmack auf die kommende Bergsaison bietet ein neuer Bildband. Bis es soweit ist, und die Gebirge nicht mehr tiefverschneit sind, lässt es sich bestens durch das Werk, welches vertikale Aufnahmen der Dolomiten zeigt, blättern. 

Einige Fotos, des Weltnaturerbes aus der Luft finden Sie in dieser Bilderstrecke. Anmerkung: Aufgrund unseres Bildformates weichen die Fotos von den extrem vertikalen Original-Aufnahmen etwas ab. Der bekannte Schweizer Architekt Le Corbusier (1887 bis 1965) bezeichnete die Dolomiten einmal als "das schönste Bauwerk der Welt". Die ungewöhnlichen vertikalen Panoramen des Schweizer Fotografen Ulrich Ackermann eröffnen einen neuen Blick auf diese Architektur eines einzigartigen Gebirges, ... ... das seit Sommer 2009 über weite Teile zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Ackermann ersetzt dabei den klassischen weiten Panoramablick durch die radikale Verwendung der Panoramakamera im Hochformat. Kombiniert mit der Vogelperspektive, verleiht dies den Ansichten große räumliche Tiefe und Höhe. Es entstehen Bilder, die mit den bisherigen Sehgewohnheiten brechen. Dabei scheint diese Art der Fotografie wie für die Dolomiten geschaffen zu sein. Kaum einer anderen Berglandschaft ist Vertikalität so zu eigen wie diesem Gebirge mit seinem ... ... unmittelbaren Nebeneinander von blühenden Almen und himmelragenden Zacken, Türmen und Zinnen. Die Dolomiten faszinieren seit ihrer Entdeckung Scharen von Touristen, Forschern, Kletterern und Abenteuern. Wahrscheinlich, weil sie so anders sind, als alle anderen Berge: Mysteriös und fast märchenhaft. Auf Bergsteiger warten zehn Dolomiten-Höhenwege, auf denen man die steinige Gegend in ein bis drei Wochen durchqueren kann. Die längste von diesen Touren: der Judikarien-Höhenweg von Bozen zum Gardasee. Dabei sind 200 Kilometer, drei Klettersteige und lange, anstrengende Tagesetappen (man sollte 18 Tage einrechnen) zu bewältigen. Der kürzeste ist der Grohmann-Höhenweg von Innichen nach Pieve di Cadore (östliche Dolomiten). Diese Strecke misst trotzdem noch 90 Kilometer. Buchtipp:

Runggaldier Moroder, Ingrid, Ulrich Ackermann
Dolomiten vertikal
Tyrolia, 112 Seiten
29,95 Euro
(KURIER.at) Erstellt am
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