"America First" auch in US-Nationalparks: Ausländer sollen mehr zahlen

Ein Bergmassiv mit schneebedeckten Gipfeln und grünen Tälern im Sonnenlicht.
US-Nationalparks heben ihre Eintrittspreise an, allerdings nur für ausländische Besucher. US-Präsident Trump hat ein entsprechendes Dekret unterzeichnet.

Zusammenfassung

  • Eintrittspreise für ausländische Besucher in US-Nationalparks werden erhöht.
  • Die Maßnahme soll Hunderten Millionen US-Dollar für Naturschutzprojekte generieren.
  • US-Präsident Trump betont, dass die Veränderung der Eintrittspreise 'America first' priorisiert.

Für den Besuch eines Nationalparks in den USA sollen ausländische Touristen künftig mehr Eintritt zahlen. Das Weiße Haus veröffentlichte am Donnerstag ein entsprechendes Dekret von US-Präsident Donald Trump. 

Der Republikaner sagte in einer Rede vor Anhängern in Iowa, dass die Eintrittspreise für Amerikaner zugleich niedrig gehalten würden. Er verband seine Ankündigung mit einem seiner bekannten Slogans: "America first".

Trump: Mehr Fairness für die Amerikaner

Den Angaben des Weißen Hauses zufolge sollen die erhöhten Einnahmen von ausländischen Touristen Hunderte Millionen US-Dollar für Naturschutzprojekte einbringen und einen Rückstau bei Instandhaltungen abbauen. 

Die US-Regierung sprach auch von mehr Fairness für die Amerikaner. Sie würden mit ihrem Steuergeld die Nationalparks finanzieren und müssten derzeit dasselbe zahlen - unterm Strich insgesamt also mehr bezahlen als ausländische Besucher.

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