Zitate der Woche

Teufelsaustreibung und göttliche Hilfe: Ohne Eingriff von oben ging es auch vergangene Woche nicht.

"Exorzismus oder exorzismusähnliche Interventionen werden in den Spitälern der Stadt Wien nicht geduldet." - Nein zur Teufelstherapie, sagt der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbunds, Wilhelm Marhold. "Gott greift jetzt ein." - BZÖ-Mandatar Ewald Stadler vertraut auf die Intervention von ganz oben. "Es wird die wirkliche Wirklichkeit der SPÖ Wien." - rote Realität - Bürgermeister Michael Häupl (S) brütet über den Ergebnissen der SPÖ-Mitgliederbefragung. "Wir fassen das als Kriegserklärung auf." - Eingriff ins Dienstrecht? Eisenbahn-Gewerkschafter Wilhelm Haberzettl ruft zu den Waffen. "Wir sind weder links noch rechts, sondern seltsam." - sind wir nicht alle Piraten? Sebastian Nerz, oberster deutscher Stimmenräuber. "Ich habe mich nie gegen das Inserat ausgesprochen." - glaubwürdig, Bundeskanzler Werner Faymann (S). "So einfach kann man sich dort nicht abputzen." - die bösen Buben sitzen sowieso in den Vorständen - Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) spricht Werber Faymann frei.

   "Ich sehe unglaublichen Aufklärungsbedarf." - Vizekanzler Michael Spindelegger (V) würde trotzdem gerne mehr über das Inseraten-Business wissen. "Handtuchwerfen gibt es bei mir nicht, aber um jeden Preis bleibe ich auch nicht am Sessel kleben." - der Uhu ist ab - der Grazer SPÖ-Chef Edmund Müller wirft was auch immer. "Mein blaues Herz kann mir auch niemand aus meiner Brust reißen." - Werner Königshofer, nur mehr innerlich blau. "Ja, aber mich hat niemand gefragt." - Steuerberater Dietrich Birnbacher hätte es auch billiger als für sechs Millionen Hypogeld gegeben.
(apa / csm) Erstellt am
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