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Politik
07/31/2012

Wasserleiche aus der Mur geborgen

Bei dem Toten handelt es sich um einen 30-jährigen Rechtsanwalt. Er dürfte ertrunken sein.

Eine Wasserleiche ist am Montag in der Früh in Judenburg (Bezirk Murtal) von der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg aus der Mur geborgen worden. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab, dass es sich bei dem Mann um einen 30-jährigen Rechtsanwalt aus Tamsweg handelte. Die Identifizierung war durch einen beigebrachten Zahnstatus möglich, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark Dienstag früh mitteilte. Als Todesursache wurde Ertrinken angegeben.

Es wird vermutet, dass der Mann nach einem Fest der Landjugend Einach in den hochwasserführenden Einachbach gestürzt war. Zahlreiche Suchaktionen blieben damals ohne Erfolg. Wenige Tage nach seinem Verschwinden sei seine Geldtasche an das Murufer gespült worden, so die Internetseite.

Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Fremdeinwirkung schloss man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.

48-Jähriger noch vermisst

Außerdem gilt ein weiterer Mann, 48-jährig und aus dem Raum Aigen im Ennstal (Bezirk Liezen), als vermisst. Der Obersteirer war bereits vor fünf Wochen nach einem Polterabend in den hochwasserführenden Gullingbach gestürzt und ist seitdem verschwunden. Trotz mehrerer großangelegter Suchaktionen fehlt von ihm jede Spur.

 

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