Politik
12/05/2011

Union und FDP: Womit sich die Basis schwertut

Ohne die Sanierung der Empfängerländer wäre die Rückzahlung ihrer Schulden aussichtslos.

Die Euro-Rettung - oder besser die der Schulden-Länder und der daran verdienenden Banken - ist durch die drohenden Domino-Effekte schon längst für Politik und Märkte die größte Herausforderung seit Jahrzehnten. Nun ist sie es laut Umfragen auch für die meisten Wähler. Manche fürchten eine europäische Transferunion von Nord nach Süd.

Dass diese droht, wenn die Hilfen fast bedingungslos zugesagt werden und damit die Reformbereitschaft der Empfänger schlagartig sinkt, wie zuletzt in Italien, ist vielen Wählern aber offenbar noch nicht klar. Anders ist der große Vorsprung der linken Opposition vor der Koalition Merkels nicht erklärbar. Denn nur die Kanzlerin bemüht sich um die extrem schwierige Balance von ausreichender Hilfe und stetem Reformdruck, ohne den die Sanierung der Empfängerländer und die Rückzahlung ihrer Schulden aussichtslos sind.

Zumindest die Basis der Koalitionsparteien scheint das langsam zu verstehen. Schwer tut sie sich aber weiter mit der Schuldfrage am Desaster.

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