Tropensturm Emily: Vier Tote in Haiti

Am Donnerstag hat "Emily" die Küsten der Dominikainschen Republik und Haiti erreicht. Die Folgen: Überflutungen und ausgerissene Bäume.

Der Tropensturm "Emily" hat in Haiti und der Dominikanischen Republik mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Wie die haitianischen Behörden am Freitag mitteilten, wurde nach heftigem Regen eine Leiche aus einer Schlucht in der südwestlichen Hafenstadt Les Cayes geborgen. Im Nachbarland mussten nach Angaben von Rettungskräften etwa 7.000 Menschen wegen Überflutungen ihre Häuser verlassen. Drei Männer seien getötet worden. Der Sturm hatte am Donnerstag die Küsten der beiden Länder erreicht. Er riss Bäume aus und verursachte Überschwemmungen. Die Auswirkungen auf der Karibikinsel Hispanola, auf der Haiti und die Dominikanische Republik liegen, blieben jedoch deutlich geringer als zunächst befürchtet. Anders als von Meteorologen vorhergesagt, zog "Emily" nicht quer über die Insel hinweg. Das Hurrikan-Zentrum der USA teilte am Freitag mit, es bestehe eine Wahrscheinlichkeit von etwa 70 Prozent, dass sich "Emily" auf dem Weg nach Florida innerhalb der nächsten 48 Stunden erneut zum Tropensturm entwickeln werde.
(apa, sda) Erstellt am
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