© naturfreunde

Politik
08/02/2012

Tiroler Naturfreunde-Chef wird SPÖ-Landesrat

Pupp übernimmt die Agenden von Gschwentner in Tirol. Er soll bei der Landtagssitzung im Herbst angelobt werden.

Thomas Pupp galt schon im Vorfeld als Favorit für die Nachfolge des Tiroler Landesrates Hannes Gschwentner, nun ist es offiziel: Der bisherige Chef der Tiroler Naturfreunde wird neues SPÖ-Mitglied in der Tiroler Landesregierung.

Der 50-jährige Innsbrucker wird die Agenden Wohnbauförderung, Sport und Naturschutz des scheidenden LHStv. Hannes Gschwentner übernehmen. Diese Entscheidung des Landesparteivorstandes verkündete der designierte Tiroler SPÖ-Vorsitzende und Soziallandesrat Gerhard Reheis nach der Sitzung am Donnerstagabend in Innsbruck. Für Pupp stimmten 22 der 27 anwesenden Vorstandsmitglieder.

Reheis will die SPÖ in die im Frühjahr 2013 anstehende Landtagswahl führen. Er soll im Jänner 2013 auf einem Parteitag zum neuen Parteichef und Spitzenkandidaten gewählt werden. "Der heutige Tag bedeutet eine Aufbruchsstimmung für die Tiroler SPÖ. Ich bin überzeugt, dass wir bei der Wahl im nächsten Jahr ein starkes Plus einfahren werden", meinte der geschäftsführende Parteichef. Der Naturfreunde-Chef soll bei der nächsten Landtagssitzung nach der Sommerpause angelobt werden.

Weitere Kommentare wollte Reheis nicht abgeben. Er verwies auf eine gemeinsame Pressekonferenz mit Pupp, die am Freitag um 9.30 Uhr in der SPÖ-Landesgeschäftsstelle in Innsbruck abgehalten werde. Pupp, der im Laufe der Sitzung zu den SP-Vorstandsmitgliedern stieß, meinte, er sei sehr "zufrieden" mit dem Ergebnis und sehe sich nicht als reiner Quereinsteiger. Es habe immer eine "ideologische Verwurzelung" mit der SPÖ bestanden.

Gschwentner hatte am 25. Juni seinen Rücktritt als Landesparteivorsitzender bekanntgegeben. Einen Tag später kündigte der 54-Jährige zudem an, ganz aus der Landespolitik ausscheiden zu wollen. Er sah eine hundertprozentige Unterstützung aus der Partei nicht mehr gegeben. Bei der Landtagswahl 2008 mussten die Sozialdemokraten massive Verluste hinnehmen. Die SPÖ sackte von 25,85 auf 15,46 Prozent ab.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.