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Politik
12/05/2011

Satelliten-Absturz: Nur Kanada betroffen

Der US-Satellit in Schulbus-Größe verglühte wie erwartet in der Atmosphäre. Reste schlugen im Pazifik und über Kanada ein.

Der ausgediente US-Forschungssatellit ist erwartungsgemäß auf die Erde gestürzt. Wie die Raumfahrtbehörde NASA mitteilte, drang der "UARS" (Upper Atmosphere Research Satellite) von der Größe eines Schulbusses am Samstag zwischen 05.23 und 07.09 Uhr (MESZ) über dem Pazifik in die Erdatmosphäre ein. Teile schlugen möglicherweise in Kanada ein. Die genaue Zeit und der genaue Ort seien "noch nicht mit Sicherheit bekannt". Via Twitter schrieb die NASA später: "Wenn Teile auf Festland getroffen sein sollten - und die Betonung liegt auf wenn -, dann vermutlich auf kanadischem Territorium." Im genannten Zeitfenster hatte der Satellit Kanada, Afrika und große Gebiete des Atlantiks, des Pazifiks und des Indischen Ozeans überflogen. Nicht berechenbare Faktoren wie Sonnenstürme und die Trudelbewegungen des "Heimkehrers" hatten präzisere Vorhersagen erschwert.

Norditalien bangte

Die NASA ging vor Tagen davon aus, dass von dem Eindringling zwischen einem und 158 Kilogramm beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht zur Gänze verglühen würden. Italiens Zivilschutzbehörde hatte die Bewohner im Norden des Landes daher aufgefordert, am Freitagabend zu Hause zu bleiben. Dagegen hatte die NASA wiederholt betont, dass es nur ein "extrem geringes" Risiko für Menschen gebe, von Satellitenteilen getroffen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer der sieben Milliarden Menschen auf der Erde von den Bruchstücken ereilt wird, liegt demnach bei 0,03 Prozent.

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