Pakistan: Monsun treibt Millionen in die Flucht

Bereits Hunderte Todesopfer sind durch die Fluten zu beklagen. Seuchen drohen.

Die verheerenden Überschwemmungen im Süden Pakistans nehmen immer größere Ausmaße an. Die Zahl der Toten sei auf mindestens 342 gestiegen, so die Katastrophenschutzbehörde NDMA. Inzwischen sind mehr als sieben Millionen Menschen von den Fluten betroffen. Über eine halbe Million Häuser sind beschädigt worden. Rund 24.000 Quadratkilometer (2,4 Millionen Hektar) Land in der Provinz Sindh stünden unter Wasser. Ausgelöst wurden die Überschwemmungen von den seit Ende August anhaltenden Monsunregenfällen. Mit Unterstützung der Vereinten Nationen versuchen die pakistanischen Behörden, die Flutopfer mit dem Nötigsten zu versorgen. Hilfsorganisationen warnen bereits vor dem Ausbruch von Krankheiten. Weite Teile Sindhs waren bereits 2010 von einer Jahrhundertflut heimgesucht worden. Damals waren rund 2000 Menschen getötet worden, 18 Millionen Einwohner wurden aus ihren Häusern vertrieben.
(apa/dpa / csm) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?