Neunjähriger bei Burg Werfen vermisst

Ein Zelt und Einsatzfahrzeuge des Roten Kreuzes und der Feuerwehr vor einem Wald.
Das Kind aus Salzburg dürfte beim Abstieg von der Burg Hohenwerfen abgerutscht sein. Es wird befürchtet, dass es in die Salzach gefallen ist.

Salzburg – Zwei Hubschrauber, Alpinpolizei, Hundeführer, Bergrettung, Feuerwehr und Wasserrettung suchten Mittwochnachmittag nach einem vermissten Neunjährigen. Laut ersten Meldungen war der Bub bei der Burg Hohenwerfen im Salzburger Pongau vom Burgwanderweg abgestürzt – angeblich in die Salzach.

„Wir sind mit 15 Mann im Einsatz und durchkämmen das unwegsame Burgge­lände", berichtete Herbert Deutinger von der Bergrettung Werfen. Parallel suchte die Wasserrettung den Salzachverlauf von der Burg Werfen bis zur Gemeinde Tenneck ab. Die Wasserretter waren mit Raftingbooten auf dem Fluss unterwegs; an den Flussufern suchten Hunde nach Spuren des Buben.

Das Kind aus dem Bundesland Salzburg hatte anscheinend mit seiner Mutter und weiteren Kindern die Erlebnisburg Hohenwerfen besucht. Beim Abstieg dürfte der Neunjährige auf dem kleinen, steilen Waldweg abgerutscht und 30 bis 40 Meter in die Tiefe gestürzt sein. Laut Alpinpolizei kommt in diesem Bereich die Salzach ganz nahe zum Burgfelsen. „Es ist leicht möglich, dass das Kind in den Fluss gefallen ist", schilderte der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Josef Schwaiger. Die Suche nach dem Buben war bei Redaktionsschluss noch voll im Gange. Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreute inzwischen die Angehörigen.

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