Kurioses: 10-Jährige als Chauffeurin

Panther in Italien geblitzt +++ Spray gegen Monster für Angsthasen +++ "Entführung" wegen Frisurpanne +++

Fatale Verwechslung

Bei einem Autounfall in Russland ist eine Zehnjährige verletzt worden, deren betrunkener Vater sie ans Steuer eines Geländewagens gelassen hatte. Der alkoholisierte Fahrer seine Tochter am Montag auf den Schoß genommen und ihr erlaubt, das Auto zu steuern, sagte Polizeisprecher Andrej Wolkow. Da die Zehnjährige aber das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt habe, habe sie den Wagen gegen eine Mauer gefahren. Das Mädchen sei mit einer Hüftfraktur ins Krankenhaus gekommen. (8. August) Fotomodell

Waldhüter haben nahe der toskanischen Stadt Massa Marittima einen Schwarzen Panther entdeckt. Das Raubtier sei den Förstern in eine Fotofalle getappt, teilten die Forstbehörden am Sonntag mit. Zuvor hatte eine Familie die Behörden alarmiert, dass eine dunkle Wildkatze um ihr Anwesen nahe dem mittelalterlichen Dörfchen Prata streife. Der Panther soll nun mit Hilfe von Ködern eingefangen werden. (8. August) Versprüht

Sie zittern, bibbern und können nicht schlafen: Nacht für Nacht haben unzählige Kinder Angst vor Monstern, die sie ärgern oder fressen könnten. Bisher hat sich die Industrie diesem drängenden Problem nur sehr stiefmütterlich angenommen. Lämpchen mit Mondgesicht wurden in Steckdosen gestöpselt. Nun könnte im Kampf gegen Nachtkreaturen der Durchbruch bevorstehen: Eine Firma aus Mannheim hat ein "Monster-Abwehrspray" auf den Markt gebracht. Die Anweisung: "Sprühe mehrmals kräftig "Monsterschreck" in alle Ecken des Raumes." Lavendel und Zitrusdüfte sollen die garstigen Bestien vertreiben. Für Notfälle leuchtet das Etikett im Dunkeln. (4. August) Bad Hair Day

Aus Angst vor Ärger wegen ihrer abgeschnittenen Haare hat ein zehnjähriges Mädchen aus Hannover eine Entführung erfunden. Die Schilderungen des Kindes fand eine Nachbarin so glaubhaft, dass sie die Polizei alarmierte, die einen Großeinsatz auslöste. Einsatzkräfte betreuten das Kind am Dienstag stundenlang, zwei Beamte mussten das Haus der Familie schützen. Das Mädchen hatte erzählt, ein Einbrecher sei dort eingestiegen, habe sie mit einer Schere bedroht und aufgefordert, mitzukommen. (3. August 2011) Hingelegt

So ganz bequem liegt sie noch nicht im Wasser: "Die Badende", eine etwa 4 mal 20 Meter große Skulptur des Künstlers Oliver Voss, hat am Montag erstmals das kühle Nass der Hamburger Binnenalster mit gespitzten Lippen getestet. Ihre entspannte Badewannen-Position hat die Riesen-Nixe aber noch nicht gefunden. Technische Schwierigkeiten verhinderten zunächst den Transport der Dame zu ihrem vorgesehen Standpunkt am Ballindamm. So planschte sie erst einmal in ihren Einzelteilen vor dem Alsterpavillon mit den Knien hinter dem Kopf. "Es wird fieberhaft daran gearbeitet, die "Badende" übers Wasser zu transportieren", sagt Voss. (2. August) Gelähmt

Wegen einer Panne im Stromsystem des Hauptbahnhofs von Neapel ist es zu einem Chaos im italienischen Bahnverkehr gekommen. Zu Beginn der Hauptferienzeit fielen mehrere Hochgeschwindigkeitszüge von Neapel nach Mailand aus. Tausende Menschen saßen fest oder versuchten auf dem Flughafen Neapel Capodichino Flüge nach Norditalien zu ergattern. (31. Juli) Verdrückt

Ein kalifornischer Weltrekordler hat einen weiteren Sieg im Schnellessen errungen. Beim Taco-Wettessen in Puerto Rico verschlang der 27-jährige Joey Chestnut 53 Tacos in zehn Minuten. Der "Major League Eating"-Verband teilte die Ergebnisse des Wettkampfs in der puertoricanischen Hauptstadt San Juan via Twitter mit. Joey "Jaw" (Kiefer) Chestnut lag demnach weit vor den Konkurrenten. Chestnut ist seit vier Jahren auch der Champion des traditionellen Würstchen-Wettessens in New York. Am 4. Juli stopfte er sich auf Coney Island 62 Hotdogs in zehn Minuten in den Mund. (30. Juli) Gewaschen

Ein acht Wochen altes Katzenbaby hat im schottischen Aberdeen einen rund einstündigen Vollwaschgang in einer Waschmaschine überlebt. Die Eigentümerin habe das Tier ganz woanders vermutet, als sie es plötzlich in eine Jeans gewickelt in der Waschmaschine entdeckte, berichtete die BBC am Mittwoch. Das Kätzchen musste drei Tage lang von einem Tierarzt versorgt werden, sei aber inzwischen wieder wohlauf. Es hatte unter anderem Blutergüsse davongetragen. "Als sie hier ankam, war sie ganz schön durchgeschüttelt und hat gezittert. Sie hatte eine blutige Nase und entzündete Augen", sagte eine Sprecherin der Tierklinik. Bleibende Schäden seien für das Tier mit dem Namen "Prinzessin" nicht zu erwarten. (28.Juli) Gefunden

Nach einer unappetitlichen Entdeckung in einer Dose mit faschierten Laibchen in Paradeisersoße ist eine Brasilianerin mit 5000 Dollar (knapp 3500 Euro) entschädigt worden. Beim Essen mit ihrer Familie stieß die Frau am Boden der Büchse auf ein Kondom, weshalb sie vor Gericht zog und gewann. Der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass der Klägerin und ihrer Familie durch den ausgelösten Ekel geschadet worden sei, auch wenn das herstellende Unternehmen der Konserve versichert habe, dass der gesamte Produktionsprozess automatisiert ablaufe. (28.Juli) Geknackt 

Mit einer Länge von 203,8 Metern hat es ein in Paraguay hergestellter Riesen-Hot-Dog ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. 245 Helfer waren auf der Industrie- und Landwirtschaftsmesse "Expo 2011" in Asuncion damit beschäftigt, den Hot Dog zu fertigen. Die 270 Kilogramm schwere Wurst wurde in einer speziell angefertigten Vorrichtung gebraten und später in 2000 Stücke zerschnitten.
Die bisher längste Hot-Dog stammte aus Spanien und war 150 Meter lang.  (17. Juli) Verdoppelt

Die zweiköpfige Albino-Schlange, die derzeit in einem Zoo in der ukrainischen Stadt Jalta gezeigt wird, ist eine echte Herausforderung für die Tierpfleger. Die beiden Köpfe der Kalifornischen Kettennatter, die unabhängig voneinander agieren, streiten sich manchmal ums Essen. "Wenn sie sehr hungrig ist, stehlen sich die Köpfe gegenseitig das Futter", sagt der Zoowärter. Daher füttere er die Köpfe getrennt und trenne sie mit einer Absperrung voneinander. "Der zweite Kopf wird vielleicht böse, aber am Ende sind beide zufrieden, weil sie nur einen Magen haben". (14. Juli) Heiratswütig

Kody Brown, 43, hat eine Ehefrau. Rechtlich. Neben Christine nennt er aber auch Meri, Jeanelle und Robyn seine Frauen. In der Reality-TV-Show „Sister Wives“ bringt die Familie mit ihren 16 Kindern ihren Polygamie-Alltag in die amerikanischen Wohnzimmer – was Empörung und sogar Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Polygamiegesetz auslöste. Jetzt will Brown vor Gericht dafür kämpfen, dass sein Lebensstil nicht länger strafbar ist. Heute bringt er im US-Staat Utah eine Klage ein, um das Polygamiegesetz anzufechten.  (13. Juli) Genesen

Eine etwa 100 Jahre alte sagenumwobene Schildkröte ist in Vietnam aufgepäppelt und in ihren angestammten See in der Hauptstadt Hanoi zurück gebracht worden. Die Schildkröte war im April unter der Anteilnahme von Hunderten Schaulustigen aus dem See geborgen worden. Sie hatte mehrere Wunden am Körper und die Behörden fürchteten um ihr Leben. Die 200 Kilogramm schwere Schildkröte ist eines der letzten vier lebenden Exemplare der Art Rafetus Swinhoei. Während das Tier von Ärzten gesund gepflegt wurde, machten sich Hunderte von Freiwilligen daran, den verschmutzten See zu säubern. Sie zogen allerhand Unrat an Land und ließen Frischwasser einlaufen. Der Sage nach hat König Ly Tai To im 15. Jahrhundert die Chinesen mit einem heiligen Schwert in die Flucht geschlagen, das er vom Schildkröten-Gott bekommen hatte. Als er eines Tages nach der Schlacht im Boot auf dem See fuhr, tauchte die Schildkröte plötzlich auf und nahm das Schwert an sich. (13. Juli) Ungewickelt

In Texas ist ein Baby mit dem Rekordgewicht von 7,3 kg geboren worden. "Wir sind einfach nur verblüfft", sagte Janet Johnson, Mutter des "kleinen" JaMichael. "Jetzt müssen wir viele der Babysachen, die wir für ihn gekauft haben, wieder zurückschaffen. Da die Frau an Schwangerschaftsdiabetes litt, hatten die Ärzte mit einem höheren Gewicht des Kindes gerechnet, mit solch einem Rekord aber nicht. Das Baby stellte die Klinik auch vor Herausforderungen: Die Neugeborenenstation hatte gar keine so großen Windeln, um das Kind zu wickeln. (12. Juli) Verschwunden

Drei Tage lang hielt eine Bananenspinne die deutschen Behörden auf Trab: Das Tier war beim Auspacken der Waren aus einer Bananenkiste gesprungen und geflüchtet. Es wurde befürchtet, dass die Spinne hochgiftig ist. Sie blieb allerdings spurlos verschwunden; Bananenspinnen mögen die Dunkelheit. Der Supermarkt musste gesperrt werden, die Feuerwehr und Kammerjäger rückten an. Nach intensivem Gifteinsatz nimmt die Supermarktführung nun an, dass die Spinne tot ist. Der Kadaver wurde allerdings nicht gefunden.  (11. Juli) Vergaloppiert

Im deutschen Bundesland Niedersachsen ist ein besonders ausgefuchster Verkehrssünder ertappt worden: Auf dem Schullendamm in Meppen konnte ein Pferd von einer Radarfalle aufgenommen werden. Das Tier soll von einer Pferdekoppel ausgebüxt und nach einigen Kilometern von der Polizei unverletzt wieder eingefangen worden sein. (8. Juli) Gerettet

Eine Niederländerin ist nach 18 Tagen ohne Essen unverletzt aus einer Schlucht im Süden Spaniens gerettet worden. Die 48-jährige Mary-Anne Goossens konnte ein Krankenhaus in Velez-Malaga verlassen, nachdem sie am Tag zuvor von drei spanischen Wanderern am Boden der Schlucht entdeckt worden war. Goossens war Mitte Juni am Tag nach ihrer Ankunft in Spanien alleine entlang eines Flusses nahe des Badeorts Nerja wandern gegangen. Dort war sie in eine Schlucht geraten, aus der sie sich selbst nicht mehr befreien konnte. Überlebt hat sie mit Wasser aus einem Fluss. (8. Juli) Gemischt

Ein putzmunteres "Zebresel"-Fohlen ist das Ergebnis einer Zufallsliaison zwischen einem Esel und einem Zebra auf Kuba. Wie lokale kubanische Medien berichteten, brachte die Zebra-Mutter ihren Nachwuchs vor sieben Tagen im Zoo der zentral gelegenen Stadt Ciego de Avila zur Welt. Ganz die Mutter sei das "Zebresel" an den gestreifen Beinen und Ohren, berichtete Zoodirektor Fidel Yera. Bei Fellfarbe und Größe komme es dagegen nach dem Esel-Vater. Das junge Tier sei bei perfekter Gesundheit und eine "wirkliche Seltenheit". Die Zebra-Mutter lebt schon seit zwei Jahren in einem Gehege mit dem Esel zusammen. Offensichtlich kamen sich beide Huftiere näher. "Das ist ein extrem wertvolles Exemplar", sagte der Veterinär des Zoos mit Blick auf das "Zebresel" im staatlichen Fernsehen. (7. Juli) Geschmuggelt

Eine Frau hat in Mexiko versucht, ihren inhaftierten Ehemann in einem Reisekoffer aus dem Gefängnis zu schmuggeln. Laut Polizeiangaben war den Wachmännern aber aufgefallen, dass die 19-Jährige nach ihrem Besuch im Gefängnis nervös wirkte. Zudem zog sie einen ungewöhnlich sperrigen Rollkoffer hinter sich her. Als die Wachleute den Koffer überprüften, hätten sie zu ihrem Erstaunen den in Fötus-Haltung zusammengekauerten Insassen entdeckt, teilte die Polizei mit. (5. Juli) Schmerzhaft

Eine Putzfrau hat sich in Russland als Zahnärztin ausgegeben und einem neunjährigen Mädchen mit einer Zange ohne Betäubung einen gesunden Zahn gezogen. Das Kind sei vor Schmerzen fast ohnmächtig geworden, sagte ein Polizeisprecher nach Angaben der Agentur Ria Nowosti. Das Mädchen war wegen Zahnschmerzen mit seiner Mutter in eine Arztpraxis in Tula rund 200 Kilometer südlich von Moskau gegangen, allerdings hatte der Mediziner schon Dienstschluss. Die Putzfrau habe sich als Vertretung ausgegeben, sagte der Sprecher. (4. Juli) Gewonnen

Die Beine um den Hals geklemmt und kopfüber ins Ziel: Das können nur Frauen - bei der Weltmeisterschaft im Ehefrau-Tragen im finnischen Sonkajärvi. Bei dem Wettkampf ging der erste Platz zum dritten Mal in Folge an Finnland: Vor 6500 Zuschauern legten die Titelverteidiger Taisto Miettinen und Kristiina Haapanen in einer Minute und 73 Hundertstelsekunden die 253,5 Meter lange Strecke zurück. Dabei bediente sich das Paar der "estnischen Technik", bei der die Frau kopfüber auf dem Rücken des Mannes hängt, wobei ihre Beine seinen Hals umschlingen. Auf dem Parcours mussten die Teilnehmer Hürden und ein Wasserbecken von einem Meter Tiefe überwinden. (4. Juli) Blockiert

Etwa 150 Schildkröten auf der Rollbahn haben am Mittwoch für Verspätungen am New Yorker Kennedy-Flughafen gesorgt. Die Tiere wollten zum Strand, um dort ihre Eier abzulegen. Binnen kurzer Zeit hielten sich so viele der langsamen Diamantschildkrötenweibchen auf einer Rollbahn auf, dass Dutzende Flüge auf eine andere Bahn verlegt werden mussten. Am Kennedy-Flughafen kommt es jedes Jahr zu einer solchen Schildkrötenwanderung. Der Airport liegt nämlich in der Nähe der Jamaica Bay und eines geschützten Parks. Ende Juni und Anfang Juli machen sich die Tiere auf zu einem Strand. (30.Juni.2011) Vergessen

Den Amerikaner Ian Cole, 28, packte die Furcht, als er nach einem Schnorchelausflug am Great Barrier Reef in Australien bemerkte, dass sein Boot weg war. „Der Adrenalinspiegel ist gestiegen und ich bin in Panik geraten– das Schlimmste, was mir in dieser Situation passieren konnte.“ Doch Cole hatte Glück, er sah ein anderes Tauchboot und schwamm dort hin. Der Tourismusverband versuchte die Situation herunterzuspielen, Cole sei nie in Gefahr gewesen, da andere Boote in der Nähe waren. Der Skipper wurde gefeuert. Ein ähnlicher Fall ist 1998 nicht so glimpflich ausgegangen: Damals wurde ein Touristenehepaar auf dem Great Barrier Reef vergessen und nie wieder gefunden. Vermutlich wurden Tom und Eileen Lonergan von Haien gefressen. (29. Juni) Unterwegs 

Ein ausgerissenes Pony hat sich in Thüringen eine Straßenbahn als Fluchtfahrzeug ausgesucht. Der junge Hengst hat in Nordhausen zunächst zusammen mit Fahrgästen auf die Bahn gewartet, teilte die Polizei über das Pferdeabenteuer mit. Als die Bahn kam, habe das Tier mit einsteigen wollen, sei aber vom Fahrer und Fahrgästen zurückgehalten worden. Das Pony sei, wie sich später herausstellte, aus einem Zirkus ausgerissen. Dessen Mitarbeiter waren bereits auf der Suche nach dem Hengst. (29. Juni) Gerettet

Zu einem tierischen Einsatz musste die Feuerwehr Aschau bei Kirchberg ausrücken. Ente Erika war in den Gülleschacht gefallen und konnte sich nicht mehr befreien. Nachdem das Federvieh einen Tag lang vermisst war, machten sich die Bauersleute auf die Suche nach ihr und wurden schließlich durch das Quaken aus einem Gülleschacht aufmerksam. Die Besitzer alarmierten die Feuerwehr. Diese pumpte zunächst den Schacht aus. Dann stieg ein Mann, ausgerüstet mit Atemschutz, zum Tier hinunter und befreite es. Nach der Rettung watschelte Erika zum Baden in eine Wasserschüssel. (27. Juni) Ausgezeichnet 

Der 14-jährige Yoda – eine Mischung aus einem chinesischen Schopfhund und einem Chihuahua – ist in Kalifornien zum hässlichsten Hund der Welt gekürt worden. Besitzerin Terry Schumacher berichtete, dass sie den knapp ein Kilo schweren Hund zunächst für eine Ratte gehalten hätte, als sie ihn verlassen hinter einem Wohngebäude gefunden habe. (26. Juni) Abgestürzt

Bei einem Fliegertreffen im deutschen Hammelburg hat ein betrunkener Copilot ein einmotoriges Flugzeug zum Absturz gebracht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 35-jährige Pilot die Maschine am Freitagabend gestartet. Kurz darauf habe der 25 Jahre alte Copilot in den Startvorgang eingegriffen und seinen Steuerknüppel nach hinten gerissen. Wenige Sekunden später sei das Flugzeug auf einer Wiese neben der Landebahn aufgeschlagen. Der Sachschaden beträgt etwa 50.000 Euro. (25. Juni) Summiert

Die nach dem Finanzcrash vor drei Jahren unvermindert von Geldnöten geplagten Isländer müssen danach trachten, innovative Geldquellen zu erschließen. Nun soll versucht werden, eine groß angelegte und auch auf den Export ausgerichtete Honigproduktion aufzuziehen. Zu diesem Zweck wurden mehr als eine Million Bienen von den finnischen Aland-Inseln nach Island importiert. Bisherige Versuche mit Bienenzucht auf der vom Pflanzenbewuchs nicht übermäßig geplagten Nordatlantik-Insel scheiterten kläglich. (22. Juni) Lackiert

Eine ungewöhnliche Attraktion erinnert in der tschechischen Hauptstadt Prag an den Abzug der sowjetischen Truppen vor 20 Jahren: Ein rosa Panzer mit einem in den Himmel ragenden "Stinkefinger" auf dem Turm schwimmt auf einem Ponton auf der Moldau in der Nähe der Karlsbrücke im Stadtzentrum. Es handelt sich um ein Logo der "Woche der Freiheit", die die gemeinnützige Gesellschaft "Opona" ("Vorhang") in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Außenministerium, dem Verteidigungsministerium und dem Prager Militärhistorischen Institut anlässlich des Abzuges der sowjetischen Truppen aus der Tschechoslowakei und der Auflösung des Warschauer Paktes veranstalten. (21. Juni) Beliebt
Das Penismuseum im isländischen Husavik übersiedelt nach Reykjavik. Der Ende des Jahres in Pension gehende Gründer der ungewöhnlichen Sammlung, Sigurdur Hjartarson, begründete den Schritt mit dem wachsenden Bekanntheitsgrad des Museums. Er sei sich sicher, dass in Reykjavik mehr Touristen kämen um die Sammlung zu bewundern, sagte Hjartarson in einem Interview in der Zeitung "Frettabladid". Hjartarson stellte seine damals noch unvollständige Kollektion erstmals 1997 in Reykjavik zur Schau, übersiedelte das Museum anschließend jedoch ins Walbeobachtungszentrum Husavik. Erst seit diesem Frühjahr ist die Sammlung mit konservierten männlichen Geschlechtsorganen "aller in Island lebenden Säugetierarten" durch die testamentarische Donation eines 95-jährig verstorbenen Isländers komplett. (20. Juni) Aufgelaufen

Bei einem Zusammenstoß mit einem Buckelwal sind zwei Menschen in einem Boot der australischen Rettungswacht verletzt worden. Das zehn Meter lange Boot sei schwer beschädigt worden, teilte der Vizepräsident der Rettungswacht des nordöstlichen Bundesstaats Queensland, Tony Hawkins, mit. "Es ist der schlimmste Schaden, den ich in 30 Jahren gesehen habe", sagte Hawkins. Das Rettungsboot war zu einem Einsatz vor der Küste von Brisbane gerufen worden. Nachdem es eine große Welle genommen habe, sei es auf einem Buckelwal gelandet, der gerade auftauchte. Zwei der vier Menschen an Bord wurden verletzt. Das schwer beschädigte Boot wurde von einem anderen Rettungsboot in den Hafen geschleppt. (20. Juni) Bekehrt 

Papst Benedikt XVI. steigt auf ein umweltfreundliches Gefährt um. Mercedes-Benz baut derzeit in Handarbeit ein neues Papamobil mit umweltfreundlichem Hybridantrieb, wie die Wirtschaftswoche berichtete. Das päpstliche Auto werde wie seine Vorgänger perlmutt-weiß lackiert und erlaube dem Heiligen Vater, mit einer an der Steckdose aufladbaren Batterie die ersten 30 Kilometer emissionsfrei zu fahren. Ein rein elektrischer Antrieb sei nicht in Frage gekommen, da das Papamobil im Falle eines Anschlags "fluchtfähig" sein müsse. (19. Juni) Gefeiert

Sie brennt und brennt und brennt - und das fast ununterbrochen seit 110 Jahren. Grund genug, um die langlebigste Glühbirne der Welt an ihrem Geburtstag hochleben zu lassen. Für die "Centennial Bulb", die Jahrhundertbirne, die in der Feuerwache Nr. 6 im kalifornischen Livermore hängt, richtet der Ort nun eine große Birthday-Party aus. Mit Kuchen, Paraden, Ansprachen und Blasmusik. (17. Juni)
(KURIER.at) Erstellt am
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