© APA/GERT EGGENBERGER

Politik
08/05/2012

Josef Pröll kontert Strasser

Eine Aussage, die der Ex-Europaabgeordnete Strasser gegenüber den vermeintlichen englischen Lobbyisten getätigt hat, empört seinen ehemaligen Parteichef Pröll.

Strasser hatte auf die Frage der verdeckten Reporter, wann er als Abgeordneter zurückgekehrt sei, laut Protokoll geantwortet: "Das war nicht mein Wunsch. Mein Parteiführer ( Josef Pröll, Anm.) hat mich gebeten, Spitzenkandidat der ÖVP für den Wahlkampf zu werden. Und Gott sei Dank haben wir den Wahlkampf gewonnen. Es war ein sehr guter Wahlkampf, ein sehr gutes Ergebnis. Und jetzt bin ich hier. Es ist ein Versehen, wenn man so will. Und für mich ist es natürlich wunderbar, weil ich unserem Parteivorsitzenden gesagt habe: `Ja, ich mache das, aber ich will meine Firma haben. Und nach diesen fünf Jahren oder so will ich zur Gänze meine Firma führen`."

Josef Pröll erklärte dazu gegenüber dem KURIER: "Es ist richtig, dass ich Strasser damals gebeten habe, Spitzenkandidat für die Europawahl zu werden. Aber ich habe ihm auch gesagt, dass er eventuelle Nebentätigkeiten melden muss. Recht und Gesetz sind auf Punkt und Beistrich einzuhalten."

Pröll, bis 2011 Chef der ÖVP, hatte Strasser unmittelbar nach dem Bekanntwerden der "Lobbyistenaffäre" im Frühjahr 2001 aus der Partei entfernt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.