Digitalisierung: Kinder und Jugendliche sollten gefördert werden.

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Politik Inland
01/02/2019

Wie Kinder fit für die digitale Welt werden

Erziehungstipps: Eltern dürfen ihren Kindern gegenüber kein falsches Wissen vorspielen.

von Christian Böhmer

Was Eltern beachten sollten, damit ihre Kinder den richtigen Umgang mit Computern, künstlicher Intelligenz und der Digitalisierung lernen:

Seien Sie interessiert!

Informieren Sie sich darüber, was Ihr Kind online tut, welche digitalen Geräte es wann, wie und warum verwendet und sammeln sie gemeinsam Erfahrungen.

Seien Sie entspannt!

Nicht jedes Kind muss im Berufsleben Programmierer werden. Bei der Frage, ob es sich noch lohnt Programmierer auszubilden, weil Künstliche Intelligenz in wenigen Jahren einen Großteil dieser Arbeiten übernimmt, widersprechen einander die Experten. Unumstritten ist, dass Kinder ein grundsätzliches Verständnis für (neue) digitale Technologien, das Internet und moderne Medien haben bzw. bekommen sollten. Gerät ihr Kind in problematische Situationen (ungeeignete oder strafbare Internet-Inhalte, Online-Shops, etc.) reagieren Sie gelassen: Verbote und Besserwisserei sind meist kontraproduktiv.

Seien Sie Vorbild!

In Familien bewährt es sich zumeist, gewisse Plätze „digitalfrei“ zu halten. Beim gemeinsamen Essen müssen Mobiltelefone und Tablets nicht ständig präsent sein, ebenso nicht im Schlafzimmer. Hier gilt aber: Eltern müssen Vorbilder sein, sich an gemeinsam erstellte Regeln auch halten. Am meisten lernen Kinder, wenn ihnen der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Geräten vorgelebt wird.

Seien Sie lernbereit!

Kinder erwarten nicht, dass ihre Eltern digitale Superstars sind und alles wissen und können. Wer vorgibt, etwas zu wissen, was er nicht weiß, verspielt schnell Vertrauen. Die richtige Alternative wäre: gemeinsames Lernen. Das beinhaltet auch, dass Sie ihr Kind beispielsweise fragen, welche Apps, Spiele oder Programme es gerade gut findet.

Seien Sie wachsam!

Wenn ihr Kind ausschließlich Zeit in der digitalen Welt verbringt, kaum Kontakt zu Freunden hat, und die Schulleistungen abfallen, dann ist es in gröberen Schwierigkeiten. Es gibt keine „goldenen Regeln“ für die Mediennutzung, nur individuelle. Experten plädieren vielfach dafür, die Zeit im Netz und das Hantieren mit Smartphones und Tablets zu beschränken und schrittweise anzuheben. Hier gilt genauso: Stellen Sie gemeinsame Regeln auf. Erklären Sie den Sinn der Regeln. Nur so kann ein Kind diese auch verstehen.

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