Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien

© christandl jürg

Verhandlungen
10/22/2013

Uni: Engl gegen Aufteilung von Ministerien

Vor den Koalitionsgesprächen rät Uni-Wien-Rektor Engl von einer Teilung des Wissenschaftsministeriums ab.

Dienstagnachmittag starten die Koalitionsverhandlungen zwischen SP und ÖVP, ein guter Zeitpunkt also nochmal seine Standpunkte und Forderungen vorzubringen.

Der Rektor der Universität Wien, Heinz Engl, hat sich im Ö1-Morgenjournal zu Wort gemeldet und fordert, dass das Wissenschaftsministerium nicht beschnitten wird. Ministerien könnten in der nächsten Legislaturperiode zusammengelegt werden. Engl rät von einer Teilung des Wissenschaftsministeriums ab. Demnach könnten die Universitäten zu einem Ressort wandern und die sogenannte Grundlagenforschung zu einem anderen.

Geplant sei laut Engl eine Studienplatzfinanzierung mit Trennung zwischen Lehre und Forschung. Bei diesen zwei künftig getrennten Budgets sei es wichtig, die Verhandlungen dann nur mit einem Ministerium zu führen, so Engl auf Ö1. Er hält es nicht für sinnvoll mit zwei Ministerien über das Budgets verhandeln zu müssen.

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