Politik Inland
12/05/2011

Telekom-Affäre: 170.000 Euro für Jagdausflüge

Die Telekom Austria soll mehr für die Jagdausflüge von Mensdorff-Pouilly gezahlt haben, als bisher publik war.

Jede Woche steigen die Summen: profil meldet, dass die Festnetz-Sparte der Telekom Austria mehr für die Jagdausflüge von Mensdorff-Pouilly gezahlt haben soll als bisher publik war.

Zu den bisher bekannten 21.800 Euro für eine Jagd in Schottland kommen demnach zwei Rechnungen aus den Jahren 2007 und 2008 - über 70.584,20 sowie 77.076,30 Euro. Insgesamt soll also die inzwischen aufgelöste Festnetz-Sparte der Telekom fast 170.000 Euro für die Jagdausflüge an die burgenländische "Forstverwaltung Mensdorff-Pouilly" gezahlt haben.

Nicht nur zu den Beträgen, auch zu den Teilnehmern gibt es Neuigkeiten: Die Salzburger Nachrichten berichteten von einer Jagdeinladung auf Mensdorffs schottisches Anwesen 2003. Unter anderem soll ein damaliger Mitarbeiter aus dem Kabinett des Ex-Kanzlers Wolfgang Schüssel (ÖVP) dabei gewesen sein.

Es sei aber "an den Haaren herbeigezogen", einen Zusammenhang mit der Vergabe des Blaulichtfunk-Auftrages an das "Tetron"-Konsortium herzuleiten, so der Ex-Mitarbeiter. Das Kanzleramt habe schließlich mit der Vergabe nichts zu tun gehabt.

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