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Politik | Inland
05/21/2019

Tal Silberstein: "Habe nichts mit Ibiza-Skandal zu tun"

Der ehemalige Berater der SPÖ sagt, sein Name werde nur genannt, um die Öffentlichkeit abzulenken.

Im Ibiza-Skandal der FPÖ meldet sich Tal Silberstein zu Wort. Der ehemalige Wahlkampf-Berater der SPÖ, der im Nationalratswahlkampf 2017 im Zentrum eines unrühmlichen Dirty-Campaigning-Skandals rund um Facebook-Seiten stand, widerspricht gegenüber dem Monatsmagazin Datum den Verdächtigungen, er habe das Video von Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus angefertigt. 

"Ich lehne diese falschen und grundlosen Anschuldigungen gegen mich ab. Ich habe nichts mit dem Ibiza-Skandal zu tun", schreibt Silberstein dem Magazin per E-Mail.

Die FPÖ und auch Bundeskanzler Sebastian Kurz hatten Silberstein schon schnell nach der Veröffentlichung des belastenden Materials öffentlich verdächtigt, allerdings ohne Beweise für seine Involvierung vorlegen zu können. Auch andere Verschwörungstheorien werden derzeit verbreitet. Wer das Video angefertigt hat, konnte bisher niemand herausfinden.

Das Verhalten des späteren Vizekanlers Straches und des späteren FPÖ-Klubobmanns Gudenus im Video führte anschließend zum Scheitern der türkis-blauen Regierung unter Kurz. 

Silberstein behauptet, davon wolle man Ablenken, indem man seinen Namen dauernd mit der Causa in Verbindung bringe: "Der Versuch, mich damit in Verbindung zu bringen, hat den Zweck, die Öffentlichkeit vom eigentlichen Skandal abzulenken."