APA12587542 - 03052013 - SALZBURG - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT II - Parteigründer Frank Stronach am Freitag, 3. Mai 2013, während der Wahlkampf-Abschlussverantstaltung des Team Stronach anlässl. der Salzburger Landtagswahlen 2013. APA-FOTO: FRANZ NEUMAYR

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Wahlkampf
08/03/2013

Stronach will nicht in die Regierung

Der Parteigründer rechnet mit einer Überraschung bei der Nationalratswahl.

Wahlkampfauftakt-Termin in Villach: Frank Stronach will mit seiner Partei bei der Nationalratswahl am 29. September "so viel wie möglich" gewinnen. Es stehe schon in den Sternen geschrieben, sein Team werde "viele überraschen". Eine Regierungsbeteiligung lehnt Stronach aber ab.

Vor der Pressekonferenz am Samstagnachmittag besuchte er die Beachvolleyball-EM in Klagenfurt und den Villacher Kirchtag. "Der Auftakt ist das zwar noch nicht, aber ein bisschen eine Aufwärmung", relativierte der Milliardär das Motto der Einladung. Er sei nach Kärnten gekommen, um die regionalen Spitzenkandidaten Stefan Markowitz und Ex-ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer zu unterstützen. Danach widmete er sich ausführlich seinen Steuerplänen, seinen Vorschlägen zu einer Umgestaltung des Parlaments mit "Bürgervertretern" und der "rot-schwarzen Freunderlwirtschaft", die es abzuschaffen gelte.

Markowitz, der als Nummer Eins in Kärnten vor Haslitzer in die Wahl geht, bezeichnete es als sein Wahlziel, "eines der besten Ergebnisse in Österreich" zu erreichen. Man sei in Kärnten "super aufgestellt", es gebe eine junge, hungrige Mannschaft, daher sei er optimistisch. Zweites Wahlziel für den ehemaligen BZÖ-Politiker ist es, "zu erreichen, dass junge Menschen nicht mehr aus Kärnten abwandern müssen". Es müssten Arbeitsplätze geschaffen werden, und das gehe nur über die Steuerpolitik. Bei der Pressekonferenz hatte das Team Stronach zahlreiche Sympathisanten und Unterstützer mitgebracht.

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