Politik | Inland
26.03.2018

SOS Mitmensch: Eigen-Recherche zu FPÖ-Geschichte an Brauneder

Verein SOS Mitmensch sendet eine eigene Studie zur jüngeren FPÖ-Geschichte an die blaue Historikerkommission und Kanzler Kurz.

Die von der FPÖ eingesetzte Historikerkommission hat ungefragt Unterstützung erhalten. Die Organisation SOS Mitmensch übermittelte ihre eigenen Erhebungen zum Thema "Antisemitismusförderung" an den Historikerkommissions-Vorsitzenden Wilhelm Brauneder (FPÖ). SOS Mitmensch betont, dass der ehemalige Dritte Nationalratspräsident Brauneder als Leserbriefschreiber an das rechtsextreme Magazin Aula in der Studie selbst Erwähnung findet.

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) habe ein Exemplar erhalten, hieß es am Montag in einer Aussendung. Die Studie von SOS Mitmensch zeige, "dass Bundeskanzler Kurz einen Regierungspakt mit Personen geschlossen hat, die seit Jahren Antisemitismus fördern und mitfinanzieren. Dieser Machtgewinn für Antisemitismusförderer ist ein gefährlicher Rückschritt und widerspricht den Aussagen des Bundeskanzlers in punkto Kampf gegen Antisemitismus“, sagt Alexander Pollak Sprecher von SOS Mitmensch.

>>> Link zum Text von SOS Mitmensch