Politik | Inland
08.09.2018

ÖVP bei Sonntagsumfragen stabil mit 33 Prozent in Front

Kurz bei Kanzlerfrage weiterhin vorne. SPÖ in beiden Umfragen klar auf Platz zwei. Grüne und Liste Pilz wären nicht im Nationalrat vertreten.

In zwei aktuellen Sonntagsumfragen hält sich die Volkspartei stabil in Front: Die Türkisen kommen auf 33 Prozent, die FPÖ verbucht ein Minus und liegt demnach bei 23 Prozent. Die SPÖ liegt konstant auf dem zweiten Platz und kommt nun auf 29 Prozent. Das geht aus einer aktuellen "Unique Research"-Umfrage hervor.

Ein sehr ähnliches Bild zeichnet eine Umfrage von "Research Affairs": Die ÖVP bleibt auch hier weiterhin die klare Nummer eins. Wäre am morgigen Sonntag Nationalratswahl, könnte die Partei von Bundeskanzler Sebastian Kurz mit 33 Prozent der Stimmen rechnen, die SPÖ mit 27 und die FPÖ mit 23 Prozent. Die ÖVP bleibt damit, wie schon seit Wochen, stabil bei ihrem Stimmenanteil, die SPÖ kann ihren verlorenen Prozentpunkt der Umfrage von vor zwei Wochen wieder zurückholen, die FPÖ liegt unverändert. Die NEOS verlieren einen Prozentpunkt, kommen auf sieben Prozent, die Liste Pilz und die Grünen wären mit je drei Prozent nicht im Parlament.

Kurz wäre bei Direktwahl vorne

In der Kanzlerfrage von "Unique Research" liegt Kurz ( ÖVP) weiterhin vorn - mit großem Abstand zu SPÖ-Chef Christian Kern. Dürfte man in Österreich den Bundeskanzler direkt wählen, kann Kurz laut "Research Affairs"-Erhebung sogar mit 39 Prozent der Stimmen rechnen.

Unterschiedliches Bild bei Zustimmung zur Koalition

Die Zufriedenheit mit der Regierung ist laut "Unique Research"-Umfrage erstmals gesunken. Die Gruppen der Fans und der Gegner der Koalition sind nun in etwa gleich groß. Im Juni waren noch 14 Prozent "sehr zufrieden" und 44 Prozent "eher zufrieden" mit der Arbeit der Regierung. Beide Werte sind seither gesunken, die Zahl der weniger bis gar nicht Begeisterten hat hingegen zugenommen, zitierte die "Krone" aus der Umfrage. Im September waren demnach nur mehr elf Prozent "sehr zufrieden" und 38 Prozent "eher zufrieden".

Laut "Research Affairs" ist hingegen die Zustimmung zur Regierung weiterhin hoch. 55 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der ÖVP-FPÖ-Regierung zufrieden, 15 Prozent sogar sehr.

Zweite Umfrage: Liste Pilz und Grüne wären draußen

Bei einer anderen aktuellen Umfrage von Research Affairs ist die Zustimmung zur Regierung dahingegen weiterhin hoch. 55 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der ÖVP-FPÖ-Regierung zufrieden, 15 Prozent sogar sehr.

Auch hier bleibt die ÖVP weiterhin die klare Nummer eins. Wäre am morgigen Sonntag Nationalratswahl, könnte die Volkspartei mit 33 Prozent der Stimmen rechnen, die SPÖ mit 27 und die FPÖ mit 23 Prozent. Das ist das Ergebnis der aktuellen "Österreich"-Umfrage (Research Affairs, 1.002 Online-Interviews zwischen 30. August und 5. September).

Dürfte man in Österreich den Bundeskanzler direkt wählen, kann Sebastian Kurz sogar mit 39 Prozent der Stimmen rechnen. Die ÖVP bleibt damit, wie schon seit Wochen, stabil bei ihrem Stimmenanteil, die SPÖ kann ihren verlorenen Prozentpunkt der Umfrage von vor zwei Wochen wieder zurückholen, die FPÖ liegt unverändert. Die NEOS verlieren einen Prozentpunkt, kommen auf sieben Prozent, die Liste Pilz und die Grünen wären mit je drei Prozent nicht im Parlament.