Politik | Inland
02.06.2018

Mindestsicherung: Österreicher wollen weniger für Flüchtlinge

Laut einer Umfrage zeigen 78 Prozent der Österreicher für das Vorhaben der Regierung Verständnis.

Mehr als drei Viertel der Österreicher befürworten, dass Flüchtlinge und EU-Bürger eine niedrigere Mindestsicherung erhalten als Österreicher. Laut einer unique research-Umfrage für das profil zeigen 78 Prozent für entsprechende Regierungspläne Verständnis. 52 Prozent finden den Vorschlag sogar "sehr richtig".

Die Mindestsicherungspläne der Regierung sehen indirekt eine Schlechterstellung für Flüchtlinge vor, da für den Voll-Bezug entweder ein Pflichtschulabschluss in Österreich oder das Deutsch-Sprachlevel B1 vorzuweisen ist. EU-Bürger wiederum müssen generell fünf Jahre warten, bis sie die Leistung beziehen können.