Politik | Inland 15.05.2018

Meischberger will seine Unschuld mit Homepage beweisen

Walter Meischberger beim Buwog- und Terminal-Tower-Prozess. © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH/APA-POOL

Ex-FPÖ-Generalsekretär verfolgt in Anspielung auf Peter Hochegger weiter die sogenannte "Freimaurer-Spur".

Die Homepage des im Grasser-Prozess mitangeklagten Ex-FPÖ-Generalsekretärs Walter Meischberger, in der er umfangreich seine Unschuld im Korruptionsprozess rund um die Buwog und den Linzer Terminal Tower darstellt, hat fast drei Wochen nach dem Start über 3.000 Besucher.

Aktuell schießt sich der Lobbyist einmal mehr auf verschiedene Medien ein, konkret auf KURIER, Presse und Profil. Diese würden einseitig berichten und Entlastendes, das Meischberger in der laufenden Hauptverhandlung im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgerichts von sich gegeben habe, nicht ausreichend würdigen.

Auf seiner Homepage www.derbuwogprozess.at verfolgt Meischberger etwa die "Freimaurer-Spur", sprich vermeintliche Seilschaften des Freimaurers und teilgeständigen Lobbyisten Peter Hochegger mit der Staatsanwaltschaft. So gebe es "verschlüsselte Botschaften in der für Freimaurer geläufigen Geheimsprache" des ehemaligen Anwalts von Hochegger an die Staatsanwaltschaft, so der ehemalige FPÖ-Spitzenpolitiker.

Als Herausgeber der aufwendig gestalteten Homepage tritt Meischberger selber auf, für die "redaktionelle Umsetzung" zeichnet die Wiener Werbeagentur fb communications GmbH verantwortlich.

( Agenturen ) Erstellt am 15.05.2018