Politik | Inland
22.07.2018

Kunasek und Kickl unterzeichneten Abkommen zur "Krisenbetankung"

Polizeifahrzeuge können im Krisenfall Tankstellen des Bundesheeres nutzen.

Verteidigungsministerium und Innenministerium wollen künftig bei der Kraftstoffversorgung ihres Fuhrparks im Krisenfall enger zusammenarbeiten. Polizeifahrzeuge können demnach künftig an allen Tankstellen des Bundesheeres tanken, wenn ein Befüllen bei öffentlichen oder Tankstellen des Innenministeriums nicht mehr möglich ist.

Dies gaben die für Verteidigung und Inneres zuständigen FPÖ-Minister Mario Kunasek und Herbert Kickl am Sonntag in einer Aussendung bekannt. Das Verwaltungsübereinkommen ist demnach eine der Maßnahmen in Zusammenhang mit der geplanten Errichtung von insgesamt zwölf Sicherheitsinseln im gesamten Bundesgebiet, mit denen im Krisen- und Katastrophenfall eine regionale Durchhaltefähigkeit gewährleistet werden soll.

"Durch den Schulterschluss von Bundesheer und Polizei bei der Bewältigung von Krisen wird die Sicherheit für die Bevölkerung wesentlich erhöht", erklärte Kunasek. Kickl meinte, dass es von entscheidender Bedeutung sei, "dass die Polizei auch in Krisenzeiten rasch und effizient ihrer wichtigen Arbeit für die Sicherheit ohne Beeinträchtigung nachgehen kann".