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Politik Inland
05/27/2019

Karas zu Regierungs-Absetzung: "Es hilft dem Land nicht“

Der ÖVP-Spitzenkandidat kritisiert "parteipolitische und wahltaktische Überlegungen" der Opposition.

Der Sieger der EU-Wahl vom Sonntag, ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas, zeigte sich im Gespräch mit KURIER-Herausgeber Helmut Brandstätter enttäuscht über die Abwahl der um vier Experten aufgefetteten ÖVP-Regierung.

"Es hilft dem Land nicht“, so Karas, angesichts ohnehin bereits feststehender Neuwahlen seitens der Opposition "aus parteipolitischen und wahltaktischen Überlegungen“ die Regierung "in die Wüste“ zu schicken.

Gerade in einer Phase, in der es um die Rolle Österreichs in Europa sowie um die Zukunftsgestaltung der EU gehen sollte, hätte Österreich nun ein Problem mit der Regierung. Karas: "Das halte ich eigentlich für verantwortungslos.“

Dass Sebastian Kurz während der Regierungskrise nicht mit der Opposition gesprochen habe, wie diese behauptet, glaubt Karas nicht; er sei aber auch nicht dabei gewesen.

"Faktum“ sei hingegen, dass der Bundeskanzler gemeinsam mit dem Bundespräsidenten die Regierungskrise "sehr professionell auf dem Boden der Verfassung“ gemanagt habe, so Karas.

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